Über die Fotografin Roswitha HECKE (*1944 in Hamburg)

Roswitha HECKE lernte nach ihrer Lehre als Fotografin den Regisseur Peter Zadek kennen und fotografierte jahrelang seine Inszenierungen sowie später auch die von Rainer Werner Fassbinder und in Paris Filme von Éric Rohmer. Mit ihren ungestellten Bildern erkundet sie fremde, oftmals einfache Milieus und Welten. Einige Fotografie-Zyklen befassen sich mit Menschen am Rande der Gesellschaft: Transvestiten, Obdachlosen und Prostituierten. Ein anderes Thema ist ihre Auseinandersetzung mit der 'Faszination Mann' und den Ausdrucksformen von Machismo. Ihre Bilder veröffentlichte sie in zahlreichen Zeitschriften, zum Beispiel in Vogue, Twen, Stern, Playboy, Theater heute, Die Zeit und Spiegel. Zahlreiche Reisen führten sie in alle Kontinente, drei Jahre lebte sie in Marokko und 2002 zog sie nach St. Petersburg, wo sie an der Akademie für Bildende Künste lehrte (Meisterklasse Fotografie). Roswitha HECKE lebt heute in Hamburg
Ihr Fotobuch 'Liebes Leben' über die Zürcher Prostituierte Irene wurde 1979 in der Erstausgabe von Rogner & Bernhard mit dem 'Kodak-Preis' für das beste Fotobuch ausgezeichnet und 1982 in der Rowohlt Taschenbuchausgabe von der Stiftung Buchkunst als eines der 'schönsten Bücher des Jahres'.

Fotobücher von sowie mit Arbeiten von Roswitha HECKE

  • 'Liebes Leben. Bilder mit Irene' (1978, 1982 als norwegische Ausgabe 'Blott til lyst. bilder med Irene', englische Ausgabe 1982, 1987, sowie 1993 als japanische Ausgabe); 'Fotografien von Roswitha Hecke' (2004); 'Mann für Mann' (1989); 'Pigalle' (2007); 'Secret Views. Fotografien 1964 bis heute' (2007); 'Irene (2011);

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Ausstellungen
  • 1978: 'Liebes Leben', Galerie Levy, Hamburg;

    1980: Fotoforum in der Fabrik, Hamburg;
    1990: Prince Gallery, Kyoto;
    1997: Libro Azul, Ibiza;
    1999: Galerie Levy, Madrid;
    2000: Kunsthaus Hannover;
    2002: Contemporary Art Gallery, Basel sowie 'Secret Views', Speicherstadtmuseum Hamburg; 
    2005: Aplanat Galerie für Fotografie, Hamburg;
    2006: Galerie Molitoris, Hamburg;
    2007: Akademie der Künste, Berlin sowie Martin-Gropius-Bau, Berlin;
    2009: Galerie Burgerstocker, Zürich;