Über den Kölner Fotografen, Walter DICK (1914 - 1976)

Walter DICK arbeitete von 1929 bis 1935 bei der Kölnischen Zeitung als Bildjournalist. 1936 zog er wegen der Olympischen Spiele nach Berlin, wo er bis 1938 als Fotojournalist für den Berliner Bilderdienst tätig war. 1939 fotografierte er im Auftrag der italienischen Regierung für einen Bildband in Libyen, wurde dann aber zum Kriegsdienst in Nordafrika einberufen und berichtete von den Kriegsschauplätzen des Zweiten Weltkrieges. 1945, nach seiner Rückkehr aus englischer Gefangenschaft entstanden seine Bilder vom zerstörten Köln und dem Aufbauwillen der Bevölkerung. Zeitgleich mit August SANDER sowie seinen Kollegen im Nachrichtenamt Köln, Hermann CLAASEN, CHARGESHEIMER sowie Peter FISCHER, dokumentierte er die Kriegszerstörungen in seiner Heimatstadt. Walter DICK prägte in der Phase des Wiederaufbaus und später in der Bundesrepublik Deutschland den Fotojournalismus entscheidend mit. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, u. a. auch den internationalen 'World Press Photo Award 1964'. 

Fotobücher von und mit Werken von Walter DICK

'Erste deutsche Radrundfahrt' (1949); 'Das Bilderbuch von Köln' (1960); 'Zeit der Ruinen' (1965); 'Stadt, du darfst nicht sterben' (1970); 'Menschen im Aufbruch' (1995); 'Köln. Stadt im Aufbruch' (2002); 'Köln und seine Fotobücher. 182-2010); 'Kölner Menschen 1945–1960' (2014)