Daido MORIYAMA

Record No. 42


€ 48,00
inkl. MwSt., zzgl. Versand

 

"The camera that I used for shooting my first ever photograph was a Bakelite toy camera called 'Start.'
The guy at the model toy shop in he shopping street near Okamachi station (in Toyonaka) had talked me into buying it, and I had in fact vaguely sensed some kind of mystery in that little black box, so without any particular interest in photographing, I was just taken by the charm of that thing.
It was a camera though, so I took it home with me just in case, and with no particular ideas in mind I began to shoot the flowers in our garden, our dog, the big, shiny silver water tanks in the fields next to our house, the white paths on the ground along those tanks, and my siblings sitting on the veranda, after which my interest in taking pictures vaporized, and that was about it.
I was a 6th-grader in elementary school at the time.
...
Anyway, all the various photographs I’ve talked about above, they are all gone, vanished altogether, disappeared to who knows where.
There are neither negatives nor prints left of them, so it’s all only in my memory.
I have no words to express what a useless guy I am. However, when I think about it this way, it appears to me that most of the images that I have captured in the countless photographs I’ve shot up to this day may in fact be objects of reminiscence and obituary about vanished sights and sceneries. In other words, my basic inclination, the essence of my work – these things haven’t changed a bit! (excerpts from the afterword, © Daido MORIYAMA)

"Die Kamera, mit der ich mein erstes Foto gemacht habe, war eine Bakelit-Spielzeugkamera mit dem Namen 'Start'.

Der Typ im Modellspielzeuggeschäft in der Einkaufsstraße in der Nähe des Bahnhofs Okamachi (in Toyonaka) hatte mich überredet, es zu kaufen und ich hatte tatsächlich vage ein Geheimnis in dieser kleinen schwarzen Schachtel gespürt, also ohne besonderes Interesse am Fotografieren.
Ich war einfach fasziniert von dem Charme dieses Gerätes.

Da es sich um eine Kamera handelte, nahm ich sie für alle Fälle mit nach Hause; ohne besondere Vorstellungen begann ich, die Blumen in unserem Garten, unseren Hund und die großen, silbrig glänzenden Wassertanks auf den Feldern neben unserem zu fotografieren Haus, die weißen Wege auf dem Boden entlang dieser Panzer und meine Geschwister, die auf der Veranda saßen, woraufhin mein Interesse am Fotografieren schwand und das war es auch schon.
Ich besuchte zu dieser Zeit die 6. Grundschulklasse. ...

Wie auch immer, all die verschiedenen Fotos, über die ich oben gesprochen habe, sind alle verschwunden - wer weiß wo.
Es sind weder Negative noch Abdrücke von ihnen übrig, also befindet sich alles nur in meiner Erinnerung.
Ich habe keine Worte, um auszudrücken, was für ein nutzloser Kerl ich bin.

Wenn ich jedoch so darüber nachdenke, scheint es mir, dass die meisten Bilder, die ich auf den unzähligen Fotografien, die ich bis heute aufgenommen habe, aufgenommen habe, tatsächlich Objekte der Erinnerung und des Nachrufs auf verschwundene Sehenswürdigkeiten und Landschaften sind.
Mit anderen Worten: meine grundlegende Neigung, die Essenz meiner Arbeit - diese Dinge haben sich kein bisschen geändert! (freie Übersetzung eines Auszugs aus dem Nachwort, © Daido MORIYAMA)