Bernardita MORELLO, Eloi GIMENO (Book Design)

Eden


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"The Eden was described in the biblical narration as a magic and charmed place, a lustful garden where the first man was born. That man, as he couldn’t resist the temptation, tasted the fruit of sin and he was dropped out from that place of wonders and perfection.

Thousand of years have passed since that story was written down, but it looks like humans haven’t healed from that ancient hurt yet. Still today we constantly try with anguish and fatigue to get back to the heaven on earth we have lost.

That’s why the dreams and ambitions of the humans continuously go towards this ideal of wellness and perfection, so ambiguous as unrealizable. We desire a perfect body. A perfect love and perfect family. A house and a garden perfectly cared. But every time we try to build around us our little personal paradise we constantly fall down, faced to the enormous and miserable course of life. 

What is left, outside of the Eden gardens, is the world inhabited by a finite, unresolved and sometimes painful reality. The images of eden show this reality: the only one we can know. They invite us to discover the delight behind the defect, the beauty behind the imperfection.  They make us enjoy what we have and often we let it slip away, distracted following the desire of an imaginary idyl. With them we abandon the illusions, the false expectations of existence and we meet life, as it is and as it will always be. Nadie sabe que todo está acá." (© Bernardita MORELLO)

"Eden wurde in der biblischen Erzählung als ein magischer und bezaubernder Ort beschrieben, ein lustvoller Garten, in dem der erste Mann geboren wurde. Da er der Versuchung nicht widerstehen konnte, schmeckte er die Frucht der Sünde, und er wurde aus diesem herausgeschmissen Ort der Wunder und der Vollkommenheit.

Tausende von Jahren sind vergangen, seit diese Geschichte niedergeschrieben wurde, aber es sieht so aus, als wären die Menschen noch nicht von dem alten Schmerz geheilt. Noch heute versuchen wir immer wieder mit Angst und Müdigkeit in den Himmel auf Erden zurückzukehren, den wir verloren haben.

Das ist der Grund, warum die Träume und Ambitionen der Menschen immer wieder auf dieses Ideal von Wohlbefinden und Perfektion zusteuern, das so vieldeutig wie nicht realisierbar ist.
Wir wünschen uns einen perfekten Körper. Eine perfekte Liebe und eine perfekte Familie. Ein Haus und ein Garten, perfekt gepflegt. Aber jedes Mal, wenn wir versuchen, unser kleines persönliches Paradies um uns herum aufzubauen, fallen wir ständig hin, angesichts des enormen und miserablen Lebensverlaufs.

Was außerhalb der Eden-Gärten übrig bleibt, ist die Welt, die von einer endlichen, ungelösten und manchmal schmerzhaften Realität bewohnt ist. Die Bilder von Eden zeigen diese Realität: die einzige, die wir kennen können. Sie laden uns ein, die Freude hinter dem Defekt, die Schönheit hinter der Unvollkommenheit zu entdecken.
Sie bringen uns dazu, das zu genießen, was wir haben, und oft lassen wir es weg, abgelenkt nach dem Wunsch einer imaginären Idylle. Mit ihnen verlassen wir die Illusionen, die falschen Erwartungen der Existenz und begegnen dem Leben, wie es ist und wie es immer sein wird. Nadie sabe que todo está acá." (frei übersetzter Text, © Bernardita MORELLO)