Joel STERNFELD

Rome After Rome


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"In his 1992 photo book 'Campagna Romana. The Countryside of Ancient Rome' Joel STERNFELD focused on the ruins of grand structures with a clear warning: great civilizations fall, ours may too.

Now in his photo book 'Rome after Rome', containing images from the previous book as well as numerous unpublished pictures, Sternfeld’s questions multiply: who are these modern Romans? What is their relationship to the splendor that was? What is the nature of sullied modernity in relation to the Arcadian ideal? Is there, at this late moment, any chance for Utopia?

The Campagna, the countryside south and east of Rome occupies a special place in Roman―and human history. With the rise of Ancient Rome, this once polluted, malarial landscape was restored by emperors and thrived with some 20 towns and numerous wealthy villas on the rolling plains among the mighty aqueducts that fed water to Rome.
After the city fell, the Campagna once again became desolate and dangerous. The gloomy tombs, broken homes and aqueducts sat in a kind of no man’s land for over 1,000 years.

To this landscape came the painters: Dürer, Lorrain, Poussin, and later, Corot, Turner, and Americans such as Thomas Cole. In the ruins they sought the origins of Rome’s greatness and the meaning of her fall. Later they depicted a place where Roman gods cavorted and mankind lived in a golden age, an Arcadia. Central Rome was rebuilt with Baroque apartments hiding the past: in the Campagna the past was visible and all imaginings possible." (publisher's note, © Steidl, 2019)

"1992 konzentrierte sich Joel STERNFELD in seinem Fotobuch 'Campagna Romana. Das antike Rom' mit einer klaren Warnung auf die Ruinen großer Bauwerke: Große Zivilisationen fallen, auch unsere.

In seinem Fotobuch 'Rom After Rom', das Bilder aus dem vorherigen Buch sowie zahlreiche unveröffentlichte Bilder enthält, häufen sich STERNFELDs Fragen: Wer sind diese modernen Römer? Wie ist ihre Beziehung zu der Pracht, die war? Was ist das Wesen der verdorbenen Moderne in Bezug auf das arkadische Ideal? Gibt es zu diesem späten Zeitpunkt eine Chance für Utopia?

Die Campagna, die Landschaft südlich und östlich von Rom, nimmt einen besonderen Platz in der römischen und menschlichen Geschichte ein.
Mit dem Aufstieg des antiken Rom wurde diese einst verschmutzte Malaria-Landschaft von den Kaisern restauriert und blühte mit etwa 20 Städten und zahlreichen reichen Villen auf den sanften Ebenen unter den mächtigen Aquädukten auf, die Rom mit Wasser versorgten.
Nachdem die Stadt gefallen war, wurde die Campagna wieder öde und gefährlich. Die düsteren Gräber, zerstörten Häuser und Aquädukte befanden sich über 1.000 Jahre lang in einer Art Niemandsland.

Zu dieser Landschaft kamen die Maler: Dürer, Lorrain, Poussin und später Corot, Turner und Amerikaner wie Thomas Cole. In den Ruinen suchten sie nach den Ursprüngen von Roms Größe und der Bedeutung ihres Falls. Später stellten sie einen Ort dar, an dem römische Götter tummelten und die Menschheit in einem goldenen Zeitalter lebte, einem Arcadia.
Das Zentrum Roms wurde mit barocken Wohnungen umgebaut, die die Vergangenheit verbargen: In der Campagna war die Vergangenheit sichtbar und alle Vorstellungen möglich." (freie Übersetzung des Verlagstextes, © Steidl, 2019)