Toshiko OKANOUE

The Miracle of Silence. Photocollage


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"Photo-Collages always take place in the photo book scene again and again, especially among the talents from the Netherlands or Poland.At this moment, I spontaneously think of Aaina TOUSSAINT, Veronicka GESICKA or Rafal MILACH.
Many photographers focus on surrealists. as well as the Japanese artist Toshiko OKANOUE, whose band 'The Miracle of Silence' is presented here.

'The Miracle of Silence' is a catalog published on the occasion of an exhibition in Tokyo. It includes works that emerged in the 1950s, when Japan experienced its economic miracle and began Western 'achievements' that flooded Japanese culture.
Toshiko OKANOUE dealt critically with the influences in her own way and chose for her photo collages pictures from the economy and societies of America and Europe, especially: Germany.

The bonds to Surrealism, as well as to Heartfield and Brecht are obvious. Nevertheless, even after more than sixty years, the pictures look fresh and very topical, where consumer criticism flares up again." (© Richard G. SPORLEDER)

"Toshiko OKANOUE was active in the 1950s, producing eye-catching collages made from magazine clippings.

The parallels between her compositions and aspects of European surrealism was purely coincidental at first, but after meeting Shuzo Takiguchi, the leader of the surrealist movement in Japan, her keen sensitivity to shape and distinct feminine sensibility evolved further.

OKANOUE began to use photos to form backgrounds to her images, in which buildings, landscapes, and other elements combine to create bizarre and mysterious spaces where dramas unfold.
Her expressive fragments, mementos of society and fashion which in turn reflect the era, are a major element in her creativity." (publisher's note, © Seigensha, 2019)

"Collagen finden auch in der Fotobuchszene immer wieder statt, gerade unter den Talenten aus den Niederlanden oder Polen. Aktuell fallen mir spontan Aaina TOUSSAINT, Veronicka GESICKA oder Rafal MILACH ein.
Viele Fotografen sich auf Surrealisten. so auch die japanische Künstlerin Toshiko OKANOUE, deren Band, 'The Miracle of Silence' hier vorgestellt wird*.

'The Miracle of Silence' ist ein Katalogband, der anlässlich einer Ausstellung in Tokio erschienen ist. Er beinhaltet Arbeiten, die in den 1950er Jahren entstanden sind, als Japan sein Wirtschaftswunder erlebte und westliche 'Errungenschaften' begannen, die japanische Kultur fluteten.
Toshiko OKANOUE setzte sich auf ihre Art kritisch mit den Einflüssen auseinander und wählte für Ihre Fotocollagen (z.B. aus den Magazinen 'Vogue' und 'Life') Bilder aus Wirtschaft und Gesellschaften Amerikas und Europas, speziell: Deutschlands.

Die Anleihen an den Surrealismus, sowie an Heartfield und Brecht sind unübersehbar. Dennoch wirken die Bilder auch nach über sechzig Jahren frisch und sehr aktuell, wo die Konsumkritik erneut aufflammt." (© Richard G. SPORLEDER)

*bereits 2007 ist ein Buch des Nazraeli Verlags unter gleichen Titel erschienen. Die Auflage betrug nur 250 Exemplare, dementsprechend teuer sind antiquarische Exemplare dieses Titels.

"Toshiko OKANOUE war in den 1950er Jahren aktiv und produzierte auffällige Collagen aus Zeitschriftenausschnitten.
Die Parallelen zwischen ihren Kompositionen und Aspekten des europäischen Surrealismus waren zunächst rein zufällig, aber nach dem Treffen mit Shuzo Takiguchi, der Führerin der surrealistischen Bewegung in Japan, entwickelte sich ihre ausgeprägte Sensibilität für Formen und ihre ausgeprägte weibliche Sensibilität weiter.

OKANOUE begann, Fotos als Hintergrund für ihre Bilder zu verwenden, in denen Gebäude, Landschaften und andere Elemente bizarre und mysteriöse Räume bilden, in denen sich Dramen entfalten.
Ihre expressiven Fragmente, Erinnerungsstücke an Gesellschaft und Mode, die wiederum die Epoche widerspiegeln, sind ein wesentliches Element ihrer Kreativität." (freie Übersetzung des Verlagstextes, © Seigensha, 2019)