Michael SCHMIDT, Heinz Ohff (introduction), KÜHLE UND MOZER (Book Design)

Berlin-Wedding


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"After the reissue of Michael SCHMIDT's legendary photo book 'Waffenruhe' (1987, 2018), the long-out-of-print artist's book 'Berlin-Wedding' from 1978 now appears in a second edition.

In 'Berlin-Wedding', Michael SCHMIDT photographs the district in a documentary style. Although the project was commissioned by the district office, SCHMIDT formulates its artistic concept of the city and its inhabitants.
Part of the implementation is the deliberate design of black-and-white photographs in a wide range of gray values. This trait was also implemented in the reissue. (...)

'It was quite a conscious step to drive the pictures into the immeasurable gray, so that black and white do not actually appear in them anymore. (...) I thought that the world is not clearly defined but presents itself in many nuances.' (freely translated, © Michael SCHMIDT)

(...) His shots all look like taken on an early, gloomy Sunday morning in winter. The streets are deserted, cleansed of life and as on the dissecting table. The vacant lots, the temporary buildings and the repaired houses refer to the impact of the Second World War and the associated existential shock of the people." (publisher's note, © Koenig, 2019)

"Nach der Wiederauflage von Michael SCHMIDTs legendärem Fotobuch 'Waffenruhe' (1987, 2018) erscheint nun das seit langem vergriffene Künstlerbuch 'Berlin-Wedding. Stadtlandschaften und Menschen' von 1978 in einer zweiten Auflage.

In Berlin-Wedding fotografiert Michael SCHMIDT den Stadtteil im dokumentarischen Stil. Obwohl das Projekt im Auftrag des Bezirksamts entstand, formuliert SCHMIDT seine künstlerische Vorstellung der Stadt und ihrer Bewohner.
Teil der Umsetzung ist die bewusste Gestaltung der S/W-Fotografien in einer breiten Palette von Grauwerten. Dieser Charakterzug wurde auch in der Wiederauflage umgesetzt. (...)

'Es war ein ganz bewusster Schritt, die Bilder ins unermessliche Grau zu treiben, so dass Schwarz und Weiß in ihnen eigentlich gar nicht mehr vorkommen. (...) Ich dachte, dass die Welt sich nicht klar definiert, sondern sich in vielen Nuancen darstellt.' (© Michael SCHMIDT)

(...) Seine Aufnahmen wirken alle wie an einem frühen, trüben Sonntagmorgen im Winter aufgenommen. Die Straßen menschenleer, vom Leben bereinigt und wie auf dem Seziertisch. Die Baulücken, die provisorische Bebauung und die reparierten Häuser verweisen auf die Auswirkung des Zweiten Weltkriegs und die damit verbundenen existenziellen Erschütterung der Menschen." (Verlagstext, © Koenig, 2019)