Michael KERSTGENS (photos, vorwort), Karsten Krampitz (essay)

ZwischenZeiten. Mühlhausen 1990 - SAMMLER ED. mit PRINT!


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COLLECTOR'S EDITION! Limited to 50 copies with a signed & numbered Ink-Print! Also available: signed trade edition for € 22,00, shipping excl.!

"Michael KERSTGENS had no great photographic interest in the fall of the Wall and the turmoil of reunification. Too much black-red-gold and Deutschtümelei - for his taste.

By chance KERSTGENS came to Mühlhausen in Thuringia in March 1990. On behalf of a West German magazine he was to photograph the 'forgotten city'. During work, his attitude changed. What interested him more and more was life in the self-relinquished, medieval city, far from the focus of the media standing 'Wende' centers Berlin, Leipzig or Dresden - a historic city, patched together by their citizens makeshift and kept alive and suddenly moved into the center of Germany. The state was still called GDR, but a few days before the People's Chamber elections on 18 March its end was already foreseeable.

During this time between the times, Michael KERSTGENS watched the city and its inhabitants attentively and with sympathy with his camera.
Thirty years later, his paintings prove to be unique testimonies of a historical moment - unspectacular and, therefore, all the more moving." (freely translated publisher's note, © Lehmstedt Verlag, 2019)

SAMMLER-AUSGABE MIT PRINT! Limitiert auf 50 Exemplare inkl. einem nummerierten und signierten Ink-Print! Auch erhältlich als Handelsausgabe für € 22,00 zzgl. Versandkosten bestellbar!

"Eigentlich hatte Michael KERSTGENS kein großes fotografisches Interesse am Fall der Mauer und an den Wirren der Wiedervereinigung. Zuviel Schwarz-Rot-Gold und Deutschtümelei – für seinen Geschmack.

Durch Zufall kam er im März 1990 nach Mühlhausen in Thüringen. Im Auftrag einer westdeutschen Zeitschrift sollte er die 'vergessene Stadt' fotografieren. Während der Arbeit änderte sich seine Haltung.
Was ihn immer mehr interessierte, war das Leben in der sich selbst überlassenen, mittelalterlichen Stadt, weit entfernt von den im Fokus der Medien stehenden 'Wende'-Zentren Berlin, Leipzig oder Dresden – einer historischen Stadt, die durch ihre Bürger notdürftig zusammengeflickt und am Leben gehalten worden war und die nun plötzlich in das Zentrum von Deutschland rückte. Noch hieß der Staat DDR, doch wenige Tage vor den Volkskammerwahlen vom 18. März war sein Ende bereits absehbar.

In dieser Zeit zwischen den Zeiten beobachtete Michael KERSTGENS die Stadt und ihre Bewohner aufmerksam und voller Anteilnahme mit seiner Kamera. Dreißig Jahre später erweisen sich seine Bilder als einzigartige Zeugnisse eines historischen Augenblicks – unspektaktulär und dadurch
um so ergreifender." (Verlagstext, © Lehmstedt Verlag, 2019)