Federico CLAVARINO, Joana Cisneiros (text), ILHAS STUDIO (Book Design)

Alvalade


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"The area now called Alvalade was mainly agricultural land before the 1940s. Alvalade was to be the first neighbourhood in the city that would adhere to modernist criteria of urbanisation.
It was to embody together the dream of a modern Lisbon and the idea of order the regime was interested in promoting. The most recent theories in urbanism were there mixed together and translated into a traditionalist aesthetics capable to digest it all. The neighbourhood was meant to house all of the social classes into different kinds of housing around eight different schools.
 
Alvalade today is a rather peaceful place, although quite a few things have changed. An airport was built next to it, and planes carrying mostly tourists land and depart every 4 or 5 minutes, flying low over people’s homes.
The old apartments meant for the poor have increased in value, but are still too small to be interesting for the upper class, still lodged into the larger houses on the other side of Avenida de Roma. Teenagers meet here and there after school, in little clusters. There is green everywhere: trees, flowers, little gardens in between buildings.
 
Federico CLAVARINO's interest lies in how the past and the present overlap and interfere with each other, discrediting the idea of a linear progress; in how objects, images and gestures embody ideology; in how the invisible forces of political imagination shape the visible world and yet cannot fully control the everyday reality that is made by those who in fact inhabit spaces." (publisher's note, © XYZ Books, 2019)

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"Das Gebiet, das heute Alvalade heißt, bestand vor den 1940er Jahren hauptsächlich aus landwirtschaftlichen Nutzflächen. Alvalade sollte das erste Viertel der Stadt sein, das den modernistischen Kriterien der Urbanisierung entsprach.
Es sollte den Traum eines modernen Lissabon und die Idee der Ordnung verkörpern, die das Regime fördern wollte.
Die neuesten Theorien des Urbanismus wurden dort vermischt und in eine traditionalistische Ästhetik übersetzt, die alles verdauen kann. Die Nachbarschaft sollte alle sozialen Klassen in verschiedenen Arten von Unterkünften um acht verschiedene Schulen unterbringen.

Heute ist Alvalade ein eher friedlicher Ort, obwohl sich einige Dinge geändert haben: Nebenan wurde ein Flughafen gebaut, und Flugzeuge, die hauptsächlich Touristen befördern, landen alle 4 oder 5 Minuten und fliegen tief über die Häuser der Menschen.
Die alten Wohnungen für die Armen haben an Wert zugenommen, sind aber immer noch zu klein, um für die Oberschicht interessant zu sein. Sie befinden sich immer noch in den größeren Häusern auf der anderen Seite der Avenida de Roma. Teenager treffen sich hier und da nach der Schule in kleinen Gruppen. Überall ist Grün: Bäume, Blumen, kleine Gärten zwischen Gebäuden.

Federico CLAVARINO interessiert sich dafür, wie sich Vergangenheit und Gegenwart überlagern sowie gegenseitig beeinflussen und die Idee eines linearen Fortschritts diskreditieren; wie Objekte, Bilder und Gesten Ideologie verkörpern; inwiefern die unsichtbaren Kräfte der politischen Vorstellungskraft die sichtbare Welt formen und dennoch die alltägliche Realität, die von jenen geschaffen wird, die tatsächlich Räume bewohnen, nicht vollständig kontrollieren können." (freie Übersetzung des Verlagstextes, © XYZ Books, 2019)