David GOLDBLATT, Antjie Krog (essay)

Some Afrikaners photographed


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"David GOLDBLATT began working on photo book 'Some Afrikaners photographed', first published in 1975, in 1963.

He had sold his father’s clothing store where he worked, and become a full-time photographer. The ruling 'Afrikaner National Party' - many of its leaders and members had supported the Nazis in the Second World War - was firming its grip on the country in the face of black resistance.
Yet GOLDBLATT was drawn not to theevents of the time but to 'the quiet and commonplace where nothing ‘happened’ and yet all was contained and immanent.'

Through these photos he explored his ambivalence towards the Afrikaners he knew from his father’s store. Most, he guessed, were National Party voters, yet he experienced them as 'austere, upright, unaffected people of rare generosity of spirit and earthy humor.' Their potency and contradictions moved and disturbed him; their influence pervaded his life.

The book includes an essay by South African writer Antjie Krog: 'Three kinds of Afrikaners look out at us from these photographs,' she writes, 'of which the poor Afrikaner is the most haunting - the simple one who, by the sweat of his brow, eats his bread in isolation.'

Art critic Ivor Powell charts the outraged reaction of the Afrikaner media towards photos that showed rural Afrikaners at a time when the Afrikaner elite was trying to establish itself on the international stage, as well as his own reaction to the original book: '“It was all but incandescent with tension and revelation, with a sense of souls being held up to scrutiny, of skins being peeled away.'" (publisher's note, © Steidl, 2019)

"David GOLDBLATT begann 1963 mit der Arbeit am Fotobuch 'Some Afrikaners photographed', das schließlich erstmals 1975 veröffentlicht wurde.

Er hatte das Bekleidungsgeschäft seines Vaters verkauft, in dem er arbeitete, und war Vollzeitfotograf geworden. Die regierende 'Afrikaner National Party'" - viele ihrer Führer und Mitglieder hatten die Nazis im Zweiten Weltkrieg unterstützt - festigte das Land angesichts des schwarzen Widerstands.
Doch David GOLDBLATT war nicht von den Ereignissen der Zeit angezogen, sondern von 'der Ruhe und Alltäglichkeit, in der nichts passierte und doch alles in sich geschlossen und immanent war'.

Durch die Fotos erkundete er seine Ambivalenz gegenüber den Afrikanern, die er aus dem Laden seines Vaters kannte. Die meisten, vermutete er, waren Wähler der Nationalen Partei, aber er erlebte sie als 'strenge, aufrechte, unberührte Menschen von seltener Großzügigkeit des Geistes und erdigen Humors'. Ihre Potenz und Widersprüche bewegten und störten ihn; ihr Einfluss durchdrang sein Leben.

Das Buch enthält einen Aufsatz des südafrikanischen Schriftstellers Antjie Krog: 'Drei Arten von Afrikanern sehen uns auf diesen Fotos an', schreibt sie, 'von denen der arme Afrikaner am eindringlichsten ist - der einfache, der durch den Schweiß von ihm Stirn, isst sein Brot isoliert.'

Der Kunstkritiker Ivor Powell weist auf die empörte Reaktion der afrikanischen Medien auf Fotos hin, die ländliche Afrikaner zu einer Zeit zeigten, als die afrikanische Elite versuchte, sich auf der internationalen Bühne zu etablieren, sowie seine eigene Reaktion auf das ursprüngliche Buch: 'Es war alles andere als weiß-glühend vor Spannung und Offenbarung, mit dem Gefühl, dass die Seelen der Prüfung unterzogen werden und die Haut abgezogen wird'." (freie Übersetzung des Verlagstextes, © Steidl, 2019)