Erik KESSELS (ed., Book Design), Christian Bunyan (text)

In almost every picture #9. How to shoot a black dog


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"#9 in the long running 'In almost every picture'-series of found photography, in which editor Erik KESSELS explores a collection of amateur and overlooked imagery.
#9 features the story of one family's attempts to photograph their black dog over several decades. Posed usually with his owners in domestic settings, for years the lack of light and camera limitations make the dog appear as a vague blob. Only at the book's uplifting conclusion does the family's equipment and technique match their ambition, as their pet is finally captured in all his glory, illustrating a tale of optimism and perseverance." (publisher's note, © Kesselskramer, 2010)

"This book deals with one family’s attempt to solve one of the great mysteries of photography: how to shoot a black dog.
Before the digital age, before cameras that could solve any problem from red-eye to world hunger, there was the 20th century, a time when photographers actually had to take photos themselves. Among other things, this included finding sufficient light for your subject.

This 'in almost every picture alludes' to that point, showing what happens when you’ve got a camera that makes July look like December in Helsinki. Oddly enough, the results are frequently more beautiful than anything that’s been shot by a present day EOS, modified on a Mac and printed on a machine with a brain like HAL 9000.
  
Time and again, this couple’s attempts to document their beloved pet go (technically speaking) badly.

Over days and seasons and years, they take tender portraits of their pitch pooch, only to find a silhouette where there should be a canine.

So there’s a shot of the husband stroking an enormous black blob.

And one of the wife engaging in animated chit-chat with a black triangle.

And the husband, again, reclining shirtless on a couch with a black squiggle by his feet.

And so on.

After a while, the dog takes on the enigmatic air of a masked superhero, a doggy Bruce Wayne hiding in shadow. You find yourself itching to see the mutt under the mask. What the hell does this creature look like? Show yourself!

But no.

Over the course of dozens of shots, the secret remains.
 
His owners’ persistence is admirable, with the non-dog not showing up all over the house, from not posing proudly in the garden to not being dried by his mistress on the kitchen counter.

On the one hand, it’s amusing that they could fail to get it right for such a long time. On the other, their repeated mistakes are stunning: a relationship recorded in a series of wonderfully composed errors, more moving than the expected “perfect” owner and pet image from a million million photo albums.
Then, just when you think that you’ll never see the object of all this effort, just when your frustration reaches a pitch, there he is: revealed on the final page. 

And it turns out that he’s just a plain old scruffy mutt after all." (© Christian Bunyan, 2010)

"Dies ist der (neunte) Band der lang laufenden Serie von Found Photography, in der der Herausgeber Erik KESSELS eine Sammlung von Amateur- und übersehenen Bildern erforscht.
#9 ('Black Dog') erzählt von den Versuchen einer Familie, ihren schwarzen Hund über mehrere Jahrzehnte hinweg zu fotografieren.
In der Regel mit seinen Besitzern im häuslichen Umfeld posierend, erscheint der Hund jahrelang aufgrund von Lichtmangel und Kameraeinschränkungen als unbestimmter, schwarzer Fleck. Erst bei der erhebenden Schlussfolgerung des Buches entsprechen die Ausrüstung und die Technik der Familie ihrem Ehrgeiz, da ihr Haustier schließlich in all seiner Pracht eingefangen wird.
#9 ist eine Geschichte von Optimismus und Beharrlichkeit." (freie Übersetzung des Verlagstextes, © Kesselskramer, 2010)

"Dieser Band der von Erik KESSELS editierten Buchreihe 'In almost every picture' handelt von dem Versuch einer Familie, eines der großen Geheimnisse der Fotografie zu lösen: Wie man einen schwarzen Hund fotografiert.

Vor dem digitalen Zeitalter, bevor Kameras erfunden wurden, die jedes Problem vom roten Auge bis zum Hunger in der Welt lösen konnten, gab es das 20. Jahrhundert, als Fotografen eigentlich selbst fotografieren mussten. Dazu gehört unter anderem, dass Sie für Ihr Motiv ausreichend Licht finden.

Dies 'In almost every picture' weist auf diesen Punkt hin und zeigt, was passiert, wenn Sie eine Kamera haben, die in Helsinki den Juli wie den Dezember aussehen lässt.
Seltsamerweise sind die Ergebnisse häufig schöner als alles, was von einer heutigen EOS aufgenommen, auf einem Mac modifiziert und auf einem Computer mit einem Gehirn wie HAL 9000 gedruckt wurde.

Immer wieder versuchen Paare, ihr geliebtes Haustier zu dokumentieren (technisch gesehen).
Über Tage, Jahreszeiten und Jahre nehmen sie zarte Portraits ihres Hundes vor, nur um eine Silhouette zu erhalten, an der sich ein Eckzahn befinden sollte.

Es gibt also ein Foto, in der der Ehemann einen riesigen schwarzen Fleck streichelt.
Und eines von der Frau, die sich mit einem schwarzen Dreieck in einen animierten Schwatz plauderte.
Und der Ehemann lag wieder ohne Hemd auf einer Couch mit einem schwarzen Schnörkel an seinen Füßen.
Und so weiter.

Nach einer Weile nimmt der Hund die geheimnisvolle Atmosphäre eines maskierten Superhelden an, der sich im Schatten versteckt von Bruce Wayne befindet. Sie jucken, wenn Sie den Köter unter der Maske sehen. Wie zum Teufel sieht diese Kreatur aus? Zeige dich!

Aber nein.

Im Laufe von Dutzenden Schüssen bleibt das Geheimnis bestehen.
Die Beharrlichkeit seiner Besitzer ist bewundernswert, da der Nicht-Hund nicht überall im Haus auftaucht, nicht stolz im Garten posiert oder von seiner Herrin auf der Küchentheke nicht getrocknet wird.

Einerseits ist es amüsant, dass sie es so lange nicht schaffen, es richtig zu machen.
Andererseits sind ihre wiederholten Fehler verblüffend: eine Beziehung, die in einer Reihe wunderbar komponierter Fehler aufgezeichnet wurde und bewegender ist als das erwartete 'perfekte' Besitzer- und Tierbild aus einer Million Millionen Fotoalben.
Dann, gerade wenn Sie denken, dass Sie das Objekt all dieser Anstrengung nie sehen werden, gerade wenn Ihre Frustration einen Höhepunkt erreicht, wird er auf der letzten Seite abgebildet.

Und dann stellt sich heraus, dass er doch nur ein schäbiger alter Köter ist." (freie Übersetzung des Textes im Buch, © Christian Bunyan, 2010)