Wilhelm SCHUERMANN, Klaus Honnef (text, interview)

Energien / Synergien 9


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"Zwei Männer im Gespräch, die unterschiedlicher kaum sein können, die jedoch beide die Anerkennung der Photographie als Kunst in Deutschland entscheidend befördert haben: der Ausstellungsmacher und Autor Klaus Honnef und der Sammler und Photograph Wilhelm SCHÜRMANN.

Was verbindet sie? Beide haben sich Mitte der 1960er Jahre im äußersten Westen von Nordrhein-Westfalen auf den Weg in die Welt der zeitgenössischen Kunst gemacht und haben - jeder auf seine Weise - diese Welt geprägt.

Aachen ist der Ausgangspunkt ihrer einzigartigen Erfolgsgeschichten: Klaus Honnef gründete dort 1968, noch Journalist der Aachener Nachrichten, den Gegenverkehr, einen Kunstverein interessierter Künstler und Bürger, der schnell überregionale Bedeutung gewann und der Ausgangspunkt für eine große Ausstellungsmacherkarriere wurde.

Aber erst 1970, als Klaus Honnef Aachen verließ, um Direktor des Westfälischen Kunstvereins in Münster zu werden, haben sie sich kennen gelernt und später eine Weile zusammengearbeitet: Ihre Biografien verschränkten sich, als es darum ging zu verstehen, warum Fotografie Kunst ist. Und sie entfernten sich wieder voneinander, als sie ihre eigenen und gänzlich verschiedenen Schlüsse daraus gezogen hatten.

Das Gespräch zwischen Honnef und SCHÜRMANN entfaltet das spannende Drama der Dokumentarphotographie als Kunstform zwischen Illustrierten- und Kunstwelt.
Klaus Honnef, geboren 1939 in Tilsit, lebt in Bonn. Professor em. an der Kunsthochschule Kassel. Vizepräsident der deutschen Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes (AICA). Mitglied von ICOM Deutschland - International Council of Museums (Internationaler Museumsrat). Mitbegründer und Vorsitzender der Gesellschaft Photo Archiv in Bonn.

Zahlreiche Photobuch-Preise. 1988 Verleihung des "Chevalier de l ordre des arts et des lettre" der Republic de France." (Verlagstext, © Koenig, 2009)