Aaron SCHUMAN

Slant


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"If you opened the local newspaper in the small New England town of Amherst, Massachusetts, as Aaron SCHUMAN did one day, you might find a section entitled ‘Police Reports’ – succinct and extraordinarily anticlimactic accounts of crimes, suspicious activities, events and non-events reported in the area during the previous week.

In the photo book 'Slant' SCHUMAN interweaves a selection of these clippings published between 2014-2018, with quietly wry photographs he made within a thirty-mile radius of Amherst from 2016-18, in response to their unintentionally deadpan descriptions.

What began as a genuinely affectionate, tongue-in-cheek take on the small towns where SCHUMAN spent his childhood steadily came to reflect the disquieting rise of 'fake news', 'alternative facts', 'post-truth' politics and paranoia in America following the 2016 election.

SCHUMAN’s subtly offbeat combination of images and words, however, was always inclined to create a foreboding sense of unease. In 'Slant', the relationship that has been constructed between photography and text takes its inspiration from a poetic scheme called ‘slant rhyme’, notably espoused by the 19th-century poet Emily Dickinson, who also happened to live and write in Amherst. In such a rhyming scheme, 'there is a close but not exact correspondence of sounds, often using assonance or consonance; generally it is used in poetry to give variations and an inharmonious feeling.'

Appropriating this literary device, 'Slant' serves as a wider reflection upon something strange, surreal, dissonant and increasingly sinister stirring beneath the surface of the contemporary American landscape, experience, and psyche." (publisher's note, © Mack, 2019)

"Wenn Sie die Lokalzeitung in der kleinen Stadt New England in Amherst, Massachusetts, geöffnet hätten, wie es Aaron SCHUMAN eines Tages getan hat, hätten Sie möglicherweise einen Abschnitt mit dem Titel 'Police Reports' - prägnante und außerordentlich antiklimaktische Berichte über Verbrechen, verdächtige Aktivitäten, Ereignisse und andere Ereignisse in der Gegend in der letzten Woche - gefunden.

Im Fotobuch 'Slant' verwebt SCHUMAN eine Auswahl dieser Ausschnitte, die zwischen 2014 und 2018 veröffentlicht wurden, mit leisen und trockenen Fotos, die er in einem Umkreis von dreißig Kilometern von Amherst von 2016 bis 1800 als Reaktion auf ihre unbeabsichtigten, tödlichen Beschreibungen gemacht hat.

Was als eine wirklich liebevolle, humoristische Angelegenheit in den kleinen Städten begann, in denen SCHUMAN seine Kindheit ständig verbrachte, reflektierte den beunruhigenden Anstieg von 'falschen Nachrichten', 'alternativen Fakten', 'Post-Truth'-Politik und Paranoia in Amerika nach den amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2016.

SCHUMANs unauffällig ungewöhnliche Kombination von Bildern und Wörtern war jedoch immer geneigt, ein unvorhersehbares Gefühl des Unbehagens zu erzeugen. In 'Slant' basiert die Beziehung zwischen Fotografie und Text auf einem poetischen Schema, das als 'Slant Reim' bezeichnet wird, insbesondere von der Dichterin Emily Dickinson aus dem 19. Jahrhundert, die ebenfalls in Amherst lebte und schrieb. 'In einem solchen Reimschema gibt es eine enge, aber nicht exakte Übereinstimmung der Klänge, oft unter Verwendung von Assonanz oder Konsonanz; Im Allgemeinen wird es in der Dichtung verwendet, um Variationen und ein unharmonisches Gefühl zu geben.'

'Slant' nutzt dieses literarische Instrument und dient als breitere Reflexion über etwas Seltsames, Surreales, Dissonantes und zunehmend unheimliches Rührwerk unter der Oberfläche der zeitgenössischen amerikanischen Landschaft, Erfahrung und Psyche." (freie Übersetzung des Verlagstextes, © Mack, 2019)