Michael WOLF

Cheung Chau Sunrises


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"The new series by photographer Michael WOLF shows the tremendous natural spectacle of the sunrises over the bay of Hong Kong and expands his work into the dimensions of painting and freedom.

For the past two years, Michael WOLF has taken a photo of the rising sun from his home above Hong Kong’s Cheung Chau shore. Every morning, between 5:30am and 7:30am, thereby developing the concept of a new series, inspired by both paintings and topographic photography.

These fascinating shots of timeless and transient natural spectacles, appear as a contrast to the previous work of Michael WOLF, which addressed the lack of space and the human adaptation to economic conditions in large cities. In the context of his socio-critical work, WOLF's 'Discovery of Heaven and the Horizon' is to be understood as a draft of freedom, in a place that is synonymous with extreme working and living conditions.

Michael WOLF's 'Cheung Chau Sunrises' have been celebrated by the Haus der Photographie in Hamburg, where they are on display for the first time during the solo exhibition 'Michael Wolf – Life in Cities' (ends March 3rd 2019).

About the photographer, Michael WOLF:
Michael WOLF was awarded first prize in the 'World Press Photo competition' in 2005 and 2010, as well an honorable mention in 2011.
In 2010, and again in 2017 he was shortlisted for the 'Prix Pictet photography prize'

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"In seiner neuen Serie zeigt der Fotograf Michael WOLF das gewaltige Naturschauspiel der Sonnenaufgänge über der Bucht von Hongkong. Damit erweitert er seine Fotografien in die Dimension der Malerei und setzt sich mit dem Motiv der Freiheit auseinander.

Von seiner Wohnung auf der Hongkong vorgelagerten Insel Cheung Chau aus fotografierte Michael WOLF in den letzten zwei Jahren Sonnenaufgänge – jeden Morgen zwischen 5:30 und 7:30 Uhr. In diesem Rahmen entwickelt er das Konzept einer neuen malerischen sowie topografischen Fotoserie.

Die faszinierenden Aufnahmen dieser zeitlosen und vergänglichen Naturschauspiele erscheinen als ein Gegenentwurf zu den bisherigen Arbeiten von Michael WOLF, die den Platzmangel und die Anpassung an ökonomische Verhältnisse in Großstädten thematisieren.
Im Kontext seines sozialkritischen Werkes ist diese WOLF’sche 'Entdeckung des Himmels und des Horizonts' als ein Entwurf von Freiheit zu verstehen, an einem Ort, welcher ein Synonym für ebenjene extremen Arbeits- und Lebensverhältnisse ist.

Innerhalb der retrospektiven Ausstellung 'Michael Wolf – Life in Cities'“ im Haus der Photographie in Hamburg wurden die in diesem Band 'Cheung Chau Sunrises' enthaltenen Fotografien zum ersten Mal gezeigt."


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"Michael Wolf: Der berühmte Großstadtfotograf ist gestorben.

Fassaden von Hochhäusern wie bunte Muster, der Alptraum der Menschen in der U-Bahn, das Leben in Hinterhöfen – durch seine Linse erkundete Michael Wolf die befremdliche und kuriose Realität großer Metropolen.

Der preisgekrönte deutsche Fotograf Michael Wolf, der urbanes Leben auf ganz besondere Weise dokumentiert hat, ist tot. Der 64-Jährige starb schon am frühen Donnerstagmorgen im Schlaf in seinem Haus auf der Insel Cheung Chau in Hongkong, wie seine Galeristin in Hongkong berichtete.
Der am 30. Juli 1954 in München geborene und in den USA, Deutschland und Kanada aufgewachsene Wolf ist bekannt für seine eindrucksvollen Bilder der größten Metropolen der Welt, insbesondere Hongkong, wo er seit 1994 lebte.
Kleine Hoffnungen in großen Städten
'Sein Werk steht als Metapher für ein Überleben in unseren Städten unter den erschwerten Bedingungen unserer verdichteten Großstädte und einem oft gnadenlosen Kapitalismus', sagte seine Frau Barbara Wolf. 'Dass er trotzdem immer wieder die kleinen Hoffnung machenden, menschlichen Zeichen des Widerstands oder Glücks in seinen Bildern für den aufmerksamen Betrachter subtil versteckt hat, war seine große Kunst und Sensibilität.'

Wolf arbeitete erst als Fotojournalist u.a. für das Magazin 'Der Stern', wandte sich aber 2003 eigenen Projekten zu.
Er gewann 2005 und 2010 den ersten Preis im World Press Photo Wettbewerb, wurde 2011 noch einmal ehrenvoll hervorgehoben. Er war Vater eines Sohnes.

Die Magie von Hochhäuserfassaden: Seine Bilder hängen in großen Museen der Welt wie dem Metropolitan Museum of Art in New York, dem Folkwang Museum in Essen oder dem Rijksmuseum Amsterdam.
Bis Mitte Mai ist noch eine Ausstellung mit seinen Arbeiten in Bottrop zu sehen. Sie zeigt Fotografien aus Wolfs Examensarbeit in den 70er Jahren zum Leben in der Bergarbeitersiedlung Bottrop-Ebel.

Wolf hat mehr als 30 Fotobücher über urbanes Leben herausgebracht, darunter sein berühmtes 'Architecture of Density' über Hochhäuserfassaden in Hongkong. Sein Buch 'Informal Solutions' hielt den Charme der Hinterhofgassen der asiatischen Wirtschaftsmetropole und früheren britischen Kronkolonie fest.
'Er entwickelte einen vielschichtigen Ansatz, um die Dynamik dieser Megastadt besser zu verstehen', teilte seine Familie in einer Würdigung seines Lebenswerkes mit. 'Er trat einen Schritt zurück, um die überwältigende Architektur besser abzubilden, während er beständig das Innenleben erkundete, besonders durch die außergewöhnliche volkstümliche Kultur in den Seitengassen.'

Klaustrophobie eingequetschter Menschen: In 'Tokyo Impressions' dokumentiert Wolf die Klaustrophobie eingequetschter Menschen in der vollgepackten U-Bahn während der Rush-Hour in Tokio.
'Seine eindrucksvollen Bilder zeigen die menschlichen Kosten und die außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit der heutigen Stadtbewohner, die durch den darwinistischen Druck des globalen Kapitalismus gefangen sind' (© 'The Guardian').
Auch wenn ihm Hongkong die größte Inspiration war, teilte Wolf seine Zeit in den letzten zehn Jahren zwischen Asien und Europa auf. In Paris schoss er seine Serie 'Paris Rooftops'.
In den vergangenen Jahren experimentierte Wolf auch zunehmend mit Installationen. 'The Real Toy Story' integriert Bilder von Arbeitern in chinesischen Spielzeugfabriken in eine Wand mit 16 000 Plastikspielsachen.
Auch sein Zuhause auf der Hongkonger Insel regte seine Kreativität an, wie sein letztes Buch 'Cheung Chau Sunrises' zeigt.
'Er freute sich, den nächsten Sonnenaufgang zu sehen, und war neugierig, was sich vor ihm entfalten würde', teilte seine Familie zu seinem Tod mit. 'Jeden Tag wachte er in derselben Landschaft auf, doch sah es jeden Morgen anders aus.' So sei Michael Wolf gewesen: 'Neugierig über das Leben, über Kunst, Fotographie, ein sensibler Beobachter, der die Welt wie kein anderer wahrgenommen hat.'

Sinnbild ist für Platzmangel: Die Fotografien von der Insel vor Hongkong 'erscheinen als ein systematischer Gegenentwurf, an einem Ort, der Sinnbild ist für Platzmangel, Smog und permanente Anpassung an die ökonomischen Verhältnisse', sagte Thomas Gust von Buchkunst Berlin, der das Buch herausgebracht hat. Über Wolfs Werk insgesamt sagte er: 'Die Arbeiten Michael Wolfs tragen neben den Merkmalen der topografischen Fotografie immer auch den Ansatz einer sozialkritischen Fotografie in sich - wie auch den Ansatz der Fotoreportage.' Er sah den 'Übergang vom Fotojournalisten zu einer freien Künstlerbiografie'." (© Von RND / dpa, 29. April 2019)

Über den Fotografen, Michael WOLF (* 30. Juli 1954 in München - 25. April 2019):
Michael WOLF gewann 2005 und 2010 den ersten Preis beim 'World Press Photo Award' und erhielt 2011 eine ehren- volle Erwähnung.
In den Jahren 2010 und 2017 wurden seine Arbeiten für den 'Prix Pictet' nominiert.
Völlig überraschend verstarb Michael WOLF am 25. April 2019 in seinem Haus in Hong Kong. R.I.P., lieber Michael!