Lewis HINE, Peter Walther (ed., essay)

America at work


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"Photographer, teacher, and sociologist Lewis W. HINE (1874-1940) shaped our consciousness of American working life in the early 20th century like no other. Combining his training as an educator with his humanist concerns, HINE was one of the earliest photographers to use the camera as a documentary tool, capturing in particular labor conditions, housing, and immigrants arriving on Ellis Island. His images, including those of children in cotton mills, factories, coal mines, and fields, became icons of photographic history that helped to transform labor laws in the United States.

This book brings together a representative collection of Lewis W. Hine’s photography from all periods of his work. It spans his earliest forays into social-documentary work through to his more artistic and interpretative late photographs, including his phenomenal images of the construction of the Empire State Building and his symbiotic staging of human and machine as a comment on increasing industrialization.
Alongside the near 350 photographs, the book includes an essay by the editor, introducing Hine’s life and pioneering work." (publisher's note, © Taschen Verlag, 2018)

"Der Photograph, Lehrer und Soziologe Lewis Wickes HINE (1874 – 1940) hat mit seinen Photographien wie kein anderer unser Bildgedächtnis von der amerikanischen Arbeitswelt des frühen zwanzigsten Jahrhunderts geprägt und eine ganze Generation beeinflusst.

Als ethisch motivierter Sozialreformer machte HINE, der vornehmlich als Auftragsphotograph für karitative, kommunale und regierungsamtliche Organisationen tätig war, das Los der unterprivilegierten Klassen öffentlich:
'Ich wollte Dinge zeigen, die geändert werden mussten, und Dinge, die es verdient hatten, gewürdigt zu werden', beschrieb Lewis HINE seine Herangehensweise.

Seine Aufnahmen von Stahlarbeitern in Pittsburgh, von der Kinderarbeit in Baumwollspinnereien, in Fabriken, Kohleminen und auf den Feldern, von Zeitungs- und Botenjungen, ihr Alter und je nach Tätigkeit nur etwa vier Jahre alt, wird in mehreren Kapiteln wunderbar dargestellt.
Aber auch seine Bilder von Einwanderern auf Ellis Island und vom Bau des Empire State Building trugen maßgeblich mit dazu bei, das amerikanische Bürgertum über die soziale Wirklichkeit im Land aufzuklären.

HINE seine Darstellungsweise und zeigte den Arbeiter nicht mehr als Opfer eines Ausbeutungsverhältnisses, sondern inszenierte ihn in der Art des sozialistischen Realismus als kräftigen, freundlichen und mutigen, vor allem aber unpolitischen Helden des Alltags.

Lewis W. HINE, der 1940 in bitterer Armut starb, wird in diesem preiswerten, etwa 550 Seiten dicken, in der Bibliotheca Universalis des Taschen-Verlags, Köln, erschienene Band jeweils mit einer repräsentativen Auswahl vorgestellt, die Aufnahmen aus all seinen Tätigkeitsfeldern und Perioden seines Schaffens zeigt.
Die rund 350 Photographien sind in die Kapitel 'Ellis Island', 'Kinderarbeit in der Industrie', 'Kinderarbeit in der Landwirtschaft', 'Street Life', E'uropa 1918/19', 'Empire State Building' sowie 'Spätwerk und Arbeitsporträts' unterteilt und jeweils mit den originalen Bildunterschriften von Lewis HINE versehen.

Herausgeber Peter Walther führt in einem ausführlichen Essay in das Leben und das photographische Werk von Lewis W. Hine ein und würdigt dabei ausdrücklich dessen künstlerisches Erbe, das längst ein Teil unseres kollektiven Bildgedächtnisses geworden ist." (© Hans-Günther von Zydowitz, DGPh)