Beat SCHWEIZER, Tanja Achlomova (text), Mischa Danov (text), Urs Mannhart (text), Sascha Renner (text), Noah BONSMA + Dimitri REIST (Book design)

Mikhailovna Called


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"Time and again, Beat SCHWEIZER travels to the extreme north of Russia. The theme of isolation has preoccupied the photographer for many years now.

What is life like in the northernmost cities and settlements in the world? Beat SCHWEIZER’s three-part series of works provides surprising answers to these questions. It tells of extreme living conditions, but also of the beauty of normality and the desire for freedom.

Norilsk, the city of superlatives: The mining town is not only the world’s most northern city, but also the most polluted. With its well-paid jobs, it offers its 175,000 residents the prospect of prosperity.
In stark contrast, only a few hundred people find work in Dikson which for eighty-two days sinks into the polar night. Teriberka at the Barents Sea is the third settlement whose structures and inhabitants Beat SCHWEIZER documented within the frameworks of his long-term project." (publisher's note, © Kehrer Verlag, 2018)

"Immer wieder fährt Beat SCHWEIZER in den äußersten Norden Russlands. Die Thematik der Isolation beschäftigt den Fotografen seit vielen Jahren. Wie lebt es sich in den polar-nahsten Städten und Siedlungen dieser Welt? Und was hält die Menschen trotz scheinbar widriger Bedingungen dort? Beat Schweizers dreiteilige Werkserie gibt überraschende Antworten darauf. Sie erzählt von extremen Lebensbedingungen, aber auch von der Schönheit der Normalität und der Sehnsucht nach Freiheit. 

Norilsk, die Stadt der Superlative: Die Minenstadt ist nicht nur die nördlichste Großstadt, sondern auch die am meisten verschmutzte. Mit ihren gut bezahlten Arbeitsplätzen bietet sie ihren 175 000 Einwohnern die Aussicht auf Wohlstand. Dagegen finden in Dikson nur mehr wenige hundert Menschen ein Auskommen.

Der Außenposten der Zivilisation, der an 82 Tagen in der Polarnacht versinkt, galt in der Sowjetzeit als die nördlichste Stadt weltweit – heute hängen die Verbliebenen am Tropf des Staates. Teriberka ist die dritte Ansiedlung, die Beat Schweizer im Rahmen seines Langzeitprojekts dokumentiert hat. Auch hier führt er uns mit präzisem Blick und Feingefühl in die Lebenswelt ausgewählter Protagonisten ein.

Beat SCHWEIZER registriert das Wesenhafte mit einer Nüchternheit, die immer wieder ins Poetische oder gar Fantastische mündet. Dabei beweist er ein waches Auge für Komik, Tragik und Absurdität – ein feines Sensorium für die Anomalien des Alltags. Entgegen einem von westlichen Vorurteilen durchsetzten Blick zeichnet er ein lebendiges, vielschichtiges Bild der Auswirkungen von klimatischen, politischen und ökonomischen Kräften auf den postkommunistischen Raum." (Verlagstext, © Kehrer Verlag, 2018)