Gunnar SMOLIANSKY, Gunnar D. Hansson (preface)

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“Gunnar SMOLIANSKY's studies of trees are social journalism in photographic form, although not from the human world in spite of their occasional traces of humanity. No, people appear to have left the scene.
SMOLIANSKY's depictions of trees are a forestry ranger’s nightmare and at the same time far too vulnerable to please the zealous conservationist.

These photographs are about a type of vegetation that may once have been both magnificent and dignified – what remains of growth is both frustrated and defiant. They are not romantic pictures of virgin woods. No, instead they are places that have been consigned to oblivion, pre- or post-profitability. Impediments. Languishing land. Windfallen tree trunks or soon to be windfallen trunks that are nothing but upright poles, trunks that have grown into each other.

In these photos we are far from observing from perfect specimens, textbooks and the pleasure of inventing Latin names in the Linnaean spirit. They are mainly trees that remain standing by sheer dint of willpower, knots and twists. Like a neglected case of rheumatism. And yet: in the midst of this solitude, in the midst of this struggle, so difficult to grasp, there is a sense of community among the susceptible.”

Excerpt from the preface written by Swedish writer and poet Gunnar D. Hansson (b. 1945)

"Gunnar SMOLIANSKYs Baumstudien sind sozialer Journalismus in fotografischer Form, wenn auch nicht aus der menschlichen Welt, trotz gelegentlicher Spuren von Menschlichkeit. Nein, die Leute scheinen die Szene verlassen zu haben.
SMOLIANSKYs Darstellungen von Bäumen sind ein Albtraum des Waldläufers und gleichzeitig viel zu verletzlich, um dem eifrigen Naturschützer zu gefallen.

Diese Fotografien handeln von einer Art von Vegetation, die einst sowohl großartig als auch würdevoll gewesen sein könnte - was vom Wachstum übrig bleibt, ist sowohl frustriert als auch trotzig. Sie sind keine romantischen Bilder von unberührten Wäldern. Nein, stattdessen sind es Orte, die in Vergessenheit geraten sind, vor oder nach der Profitabilität. Hindernisse. Schmachtendes Land. Windgefallene Baumstämme oder bald auch windgepeitschte Stämme, die nichts als aufrechte Stangen sind, Stämme, die ineinander gewachsen sind.

Auf diesen Fotos sind wir weit davon entfernt, aus perfekten Exemplaren, Lehrbüchern und dem Vergnügen zuzusehen, lateinische Namen im linnischen Geist zu erfinden. Sie sind hauptsächlich Bäume, die durch Willenskraft, Knoten und Wendungen stehen. Wie ein vernachlässigter Fall von Rheuma. Und dennoch: inmitten dieser Einsamkeit, inmitten dieses Kampfes, der so schwer zu begreifen ist, gibt es unter den Anfälligen ein Gemeinschaftsgefühl." (Auszug aus dem Vorwort des schwedischen Schriftstellers und Dichters Gunnar D. Hansson)