Laurence RASTI (photos, design), NEO NEO (book design)

There are no Homosexuals in Iran, 2nd printrun (N° 238)


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"Speaking at Columbia University on September 24, 2007, Iranian president at the time Mahmoud Ahmadinejad proclaimed: 'In Iran, we do not have homosexuals like in your country.'

While most Western nations now officially accept homosexuality and some even same-sex marriage, homosexuality is still punishable by death in Iran. Homosexuals are not allowed to live out their sexuality there. Their only options are either to choose transsexuality, which is tolerated by law but considered pathological, or to flee.

In Denizli, a town in Turkey, hundreds of gay Iranians are stuck in a transit zone, their lives on hold, hoping against hope to be welcomed into a host country someday where they can start afresh and come out of the closet. Set in this state of limbo, where anonymity is the best protection, my photographs explore the sensitive concepts of identity and gender and seek to restore to each of these men the face their country stole from them.

My object is not to portray them as victims of political oppression and harrowing memories, but to focus on their current predicament and their hopes for a better, freer life in which to express their love and sexuality openly, beyond the reach of narrow sexual and gender dictates. The photographs paradoxically juxtapose light, simple, sometimes even festive elements with the gravity of the subject-matter and the precariousness of her subjects’ plight. Alternating between covered and uncovered faces, the series points up the difficulties these men face in reappropriating the identity space they’ve been deprived of. "(Laurence RASTI, Carouge 2016)

"Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinedschad behauptete am 24. September 2007 an der Columbia University, dass es im Unterscheid zu dejn USA im Iran keine Homosexuellen gebe.

Während die meisten westlichen Staaten nun offiziell Homosexualität und sogar gleichgeschlechtliche Ehen akzeptieren, wird Homosexualität im Iran immer noch mit dem Tod bestraft. Homosexuelle dürfen dort ihre Sexualität nicht leben. Ihre einzige Wahl ist entweder die Wahl der Transsexualität, die vom Gesetz toleriert wird, aber als pathologisch gilt, oder die Flucht.

In Denizli, einer Stadt in der Türkei, stecken hunderte von schwulen Iranern in einer Transitzone fest. Sie warten auf Leben und hoffen gegen die Hoffnung, eines Tages in einem Gastland willkommen geheißen zu werden, wo sie neu beginnen und aus dem Schrank kommen können. I
n diesem Zustand des Limbo, in dem Anonymität der beste Schutz ist, erforschen meine Fotografien die sensiblen Konzepte von Identität und Geschlecht und versuchen, jedem dieser Männer das Gesicht zurückzugeben, das ihnen ihr Land gestohlen hat.

Mein Ziel ist es nicht, sie als Opfer politischer Unterdrückung und erschütternder Erinnerungen darzustellen, sondern sich auf ihre gegenwärtige Lage und ihre Hoffnungen auf ein besseres, freieres Leben zu konzentrieren, in dem sie ihre Liebe und Sexualität offen äußern können, jenseits des engen Geschlechts und Geschlechts diktiert.
Die Fotografien stellen paradoxerweise leichte, einfache, manchmal sogar festliche Elemente der Schwere des Gegenstands und der Prekarität der Notlage ihrer Subjekte gegenüber.
Die Serie wechselt zwischen bedeckten und unbedeckten Gesichtern und weist auf die Schwierigkeiten hin, die diese Männer bei der Wiederaneignung des ihnen entzogenen Identitätsraums haben." (Laurence RASTI, Carouge 2016)