Ulrich WÜST, Bernd Heise (ed.), Matthias Flügge (text)

Jahrebuch


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"The photo book 'Jahrebuch' (eng.: Yearbook) shows another page of the photographer Ulrich WÜST.

In 'Jahrebuch', pictures from more than three decades are assembled in a series ordered by years. Ulrich WÜST has taken them to various locations, in Berlin, in German cities and traveling, mostly in Europe.

Unlike in his thematic narratives, something very personal, private, and moody comes to the fore here. [...]
Ulrich WÜST's world seems to be surrounded by a melancholy veil, but he does not hide anything, but paradoxically exposes an incomparable precision of seeing. [...]

It is the special thing about Ulrich WÜST's photographs that despite all the precision, all the intelligent play, they contain the expressiveness of everyday forms of a judgment that makes the viewer an accomplice. They do not want to arouse our understanding of the 'poetry of the remote', nor do they ask someone to correct it. Also they do not joke with the romance of the ephemeral. They are not good for world improvement, they are just there, so obvious, sometimes ironic, even funny, often oppressively lapidary and sometimes full of grief, like the things they show.

WÜST's pictures, in all subjective mood, show what could be true in reality, if we even want to believe her at all."(from german into English free translated publisher's text)

"Der Fotoband 'Jahrebuch' zeigt eine andere Seite des Fotografen Ulrich WÜST.

In 'Jahrebuch' sind Bilder aus mehr als drei Dezennien in einer nach Jahren geordneten Folge versammelt. Ulrich WÜST hat sie an unterschiedlichen Orten aufgenommen, in Berlin, in deutschen Städten und auf Reisen, zumeist in Europa.

Anders als in seinen thematischen Erzählungen tritt hier etwas sehr Persönliches, Privates, auch Stimmungshaftes in den Vordergrund. [...]
Ulrich WÜSTs Welt scheint von einem melancholischen Schleier umgeben doch der verhüllt nichts, sondern er legt paradoxerweise eine unvergleichliche Genauigkeit des Sehens frei. [...]

Es ist das Besondere an Ulrich WÜSTs Fotografien, dass sie sich bei aller Präzision, allem intelligenten Spiel mit der Aussagekraft alltäglicher Formen einer den Betrachter zum Komplizen machenden Bewertung enthalten. Sie wollen nicht unser Verständnis für die 'Poesie des Abgelegenen' wecken, noch fordern sie jemanden zum korrigierenden Eingriff auf. Auch treiben sie keinen Schabernack mit der Romantik des Vergänglichen. Sie taugen nicht zur Weltverbesserung, sie sind einfach da, so selbstverständlich, manchmal ironisch, auch komisch, oftmals bedrückend lapidar und manchmal voller Trauer, wie die Dinge, die sie zeigen.

WÜSTs Bilder, in aller subjektiven Gestimmtheit, zeigen das, was an der Realität wahrhaftig sein könnte, wenn wir ihr überhaupt noch Glauben schenken wollen." (Verlagstext)