Erich LESSING, George Korad (text), Francois Kejto (text), Nicholas Bauqueta (text)

Revolution in Hungary. The 1956 Budapest Uprising


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Erich LESSING's landmark photographs of the Hungarian Revolution, published in 2006 to mark the 50th anniversary of the uprising.

"On October 23, 1956, what began as a mass rally in Budapest quickly evolved into the Hungarian Revolution. Within days, millions of Hungarians were supporting the revolt. It lasted until November 4th when it was crushed by Hungarian Security Police and Soviet tanks and artillery.
Between 25,000 and 50,000 Hungarian rebels and 7,000 Soviets were killed, thousands were injured, and nearly a quarter of a million people left the country as refugees.

Erich LESSING was the first photographer to arrive in Hungary, and he documented the short-lived uprising and its aftermath in a series of world-famous photographs, reproduced here in stunning duotone. They bring to life once more the hope and euphoria of the first days of the revolt, so soon to be followed by the pain and punishment of its brutal suppression." (publisher's note)

Erich LESSINGs wegweisende Fotografien der ungarischen Revolution, die 2006 anlässlich des 50. Jahrestages des Aufstandes veröffentlicht wurden.

"Am 23. Oktober 1956 entwickelte sich die Massenversammlung in Budapest schnell zur Ungarischen Revolution. Innerhalb weniger Tage unterstützten Millionen von Ungarn die Revolte. Sie dauerte bis zum 4. November, als sie von der ungarischen Sicherheitspolizei und den sowjetischen Panzern und der Sowjetunion niedergeschlagen wurde Artillerie.
Zwischen 25.000 und 50.000 ungarische Rebellen und 7.000 Sowjets wurden getötet, Tausende wurden verletzt, und fast eine Viertelmillion Menschen verließen das Land als Flüchtlinge.

Erich LESSING war der erste Fotograf, der in Ungarn eintraf, und er dokumentierte den kurzlebigen Aufstand und seine Folgen in einer Reihe von weltberühmten Fotografien, die hier in einem atemberaubenden Duoton reproduziert wurden. Sie bringen die Hoffnung und Euphorie der ersten Tage der Revolte wieder zum Leben, der bald der Schmerz und die Strafe seiner brutalen Unterdrückung folgen müssen." (freie Übersetzung des Verlagstextes)

Über den Fotografen, Erich LESSING (*1923):
Erich LESSING stammt aus einer jüdischen Familie in Wien.
Der Vater war Zahnarzt, seine Mutter Konzertpianistin. Im Jahr 1939 ergriff er noch die Gelegenheit, nach Palästina auszuwandern, während seine Familie ermordet wurde. LESSING lernte Radiotechnik und arbeitete in einem Kibbuz und in verschiedensten Berufen. Schließlich machte er sein Hobby aus der Jugendzeit zum Beruf und begann, als Fotograf zu arbeiten, was ihn schließlich zur britischen Armee führte.

Nach seiner Rückkehr nach Österreich 1947 lernte er seine erste Frau Traudl kennen, mit der er bis zu ihrem Tode verheiratet war. (...). Sie arbeitete bei der Associated Press als Journalistin. Über sie wurde er Associated-Press-Fotoreporter, eine Tätigkeit, die er bis 1949 ausübte.
Seit 1951 ist LESSING Mitglied bei MAGNUM Photos; er fotografierte für die Magazine Life und Paris Match, seine Haupttätigkeit lag in Osteuropa.

Ein Foto, das um die Welt ging, wurde anlässlich des Österreichischen Staatsvertrages mit Leopold Figl und den alliierten Außenministern auf dem Balkon des Belvedere aufgenommen. Aber auch zahlreiche westliche Persönlichkeiten wurden von ihm auf Fotos festgehalten, wie Konrad Adenauer oder Charles de Gaulle.
Weitere bekannte Bilder entstanden in Budapest, die er während des ungarischen Volksaufstandes fotografierte.

Tätig war Erich LESSING auch als Reportage-Fotograf bekannter Kinofilme wie The Sound of Music, Alexis Sorbas und die Literaturverfilmung Moby Dick von John Huston.
LESSING publizierte über 40 Fotokunstbände.

Ausstellungen (u.a.):
Erich Lessing – The Making of Sound of Music, 2011 in Salzburg.
Retrospektive, 2006 im Wiener Leopold Museum.

2012 eröffnet er im Alter von 89 Jahren selbst eine Fotogalerie in Wien in der Weihburggasse. Im Sommer 2013 schenkte er sein über 60.000 Fotos umfassendes Archiv der Österreichischen Nationalbibliothek. Quelle: Wikipedia, )