Axel HÜTTE, Florian Steininger (ed.)

Imperiall. Majestic. Magical. Barocke Räume. Alpine Blicke. Frauen


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"Axel HÜTTE ranks among the leading protagonists of contemporary landscape photography; since the late 1970s, he has made a substantial contribution to the self-assured standing of photography in visual art.
Like his fellow artists from the Düsseldorf School of Photography (Becher School) such as Candida HÖFER, Andreas GURSKY, or Thomas STRUTH, HÜTTE stands for the tableau character of the photographic image as an equivalent counterpart of painting.

Axel HÜTTE’s artistic work started out in the late 1970s with stark objectification of the reality of portraits as well as urban interiors and exteriors. In the early 1990s, the artist turned to considerably larger picture sizes, with landscape becoming his dominant theme. Unlike his earlier documentary pictures, the more recent large-format works have more of an imaginative and hallucinatory dimension." (publisher's note)

"Die Kunsthalle Krems zeigt die erste umfassende Ausstellung von Axel HÜTTEs fotografischem Werk in Österreich. Axel HÜTTE zählt zu den führenden Protagonisten der aktuellen Landschaftsfotografie und hat einen essentiellen Beitrag zum Selbstbewusstsein des fotografischen Mediums in der bildenden Kunst ab den späten 1970er-Jahren geleistet. Mit seinen Kolleginnen und Kollegen der Becher Schule wie Candida HÖFER, Andreas GURSKY oder Thomas STRUTH steht HÜTTE für den tableau-haften Charakter des Fotos als adäquates Gegenstück zum Gemälde.
 
Axel HÜTTEs künstlerisches Werk setzt in den späten 1970er-Jahren mit einer starken Versachlichung der Realität von Porträt und urbaner Innen- und Außenräume ein. Im Laufe der frühen 1990er-Jahre vergrößert der Künstler deutlich das Bildformat und die Landschaft wird das motivbestimmende Thema. Im Unterschied zu den frühen dokumentarischen Arbeiten zeugen die neueren großformatigen Werke von einer mehr imaginativen und halluzinatorischen Dimension. Das faktische Bild öffnet sich zu einem Möglichkeitsraum.
 
In der Ausstellung in der Kunsthalle Krems wird ein Dialog zwischen älteren Zyklen und neueren Werkblöcken präsentiert. Porträt-Serien in sachlicher Frontalität treffen auf die flirrenden Figurenbilder mit Landschaftscharakter, Bergbilder der 1990er-Jahre auf rezente alpine Fotografien, venezianische Stadtansichten auf die aktuellen Bilder der Lagunenstadt.
Viele dieser neuen Aufnahmen sind auf Metallplatten gedruckt und erwecken den Anschein von historischen Daguerreotypien – Spiegelbilder mit Gedächtnis, die ihr Gegenüber auf der reflektierenden Fläche eingebrannt haben.
Eigens für die Kunsthalle Krems entsteht ein Werkzyklus der imperialen Bauten und Räume, die in österreichischen Palais, Schlössern und Stiften – Melk, Altenburg, St. Florian, Belvedere – aufgenommen worden sind. Ergänzt wird die Ausstellung mit zwei Videoarbeiten des Künstlers." (text©: Kunsthalle Krems, Quelle: https://www.kunsthalle.at/de/ausstellungen/5-axel-huette-imperial-and-majestic)
 
Über den Fotohrafen, Axel HÜTTE (*1951 in Essen):
Axel HÜTTE lebt und arbeitet in Düsseldorf, Deutschland