Alexey BRODOVITCH, Jeffrey Ladd (ed., text), Kerry William Purcell (text), Edwin Denby (text)

'Ballet' - Books on books #11


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"Alexey BRODOVITCH's photobook 'Ballet', published in 1945 is one of the most legendary photobook masterpieces. While already established as a leading influential art director and graphic designer, Alexey BRODOVITCH turned his photographic talents towards rehearsals and performances of ballet companies visiting New York stages.
Shot in 35mm and disregarding traditional conventions of 'good' technique, BRODVITCH pushed the boundaries of description to create a panorama of images that perfectly captures the motion and spirit of dance.

'Books on Books #11' reproduces every dynamic page spread from this rarely seen volume along with a contemporary essay written by leading Alexey BRODOVITCH scholar Kerry William Purcell." (publisher's note, © Errata Books, 2016)

About the photographer, Alexey BRODOVITCH (1898-1971):
Alexey BRODOVITCH was the long-time art director of Harper's Bazaar.

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"Der 1945 erschienene Fotoband 'Ballet' von Alexey BRODOVITCHs gilt als eines der legendärsten Fotobuch-Meisterwerke.
'Books on Books # 11' reproduziert jede dynamische Seite, dieses selten zu sehendes Buch, zusammen mit einem zeitgenössischen Essay des führenden BRODOVITCH-Gelehrten Kerry William Purcell. In 35 mm gedreht und ohne Rücksicht auf traditionelle Konventionen der 'guten' Technik, verschob Alexey BRODVITCH die Grenzen der Beschreibung, um ein Panorama von Bildern zu erschaffen, das die Bewegung und den Geist des Tanzes perfekt einfängt." (freie Übersetzung des Verlagstextes, © Errata Books, 2016)

'Ballet' stellte mit seiner experimentiellen Bühnenfotografie zu seiner Zeit einen "Affront aller etablierten Werte der Fotografie dar. Der Stil der Bilder - die zwischen 1935 und 1937 mit einer Kleinbildkamera ohne Stativ und ohne Hilfe zusätzlichen Lichts (Available Light) entstanden waren - hatten Unschärfe, verwaschende Bewegungen (Blur) und 'ausgebrannte', als weiße Leerstellen erscheinende, Überstrahlungen durch die Bühnenscheinwerfer. Die vermeintlich technischen Unzulänglichkeiten, hoher Kontrast und grobes Filmkorn, erhöhte Alexey BRODOVITCH zudem durch Entwicklung, Ausschnitt-Vergrößerungen und kontrastreiches Papier.
Das Layout aus ganzseitigen, mit ihrem Gegenüber korrespondierenden Abbildungen erzeugte schließlich einen filmischen Effekt." (leicht veränderter Text ©: wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Alexei_Brodowitsch)

"'Ballet' ist einer der erfolgreichsten Versuche, Bewegung in Fotografie auszudrücken und sicher eines der kinomatografischsten und dynamischsten Fotobücher, die jemals publiziert wurden.“ (frei übersetzt, © Martin PARR, in: Parr/Badger: The Photobook, A History Vol. 1, S. 241 - mit einigen Abbildungen aus dem Buch 'Ballet').

Über den Fotografen und Designer, Alexey BRODOVITCH (*1898, Ogolitschi- †1971 in Le Thor, Frankreich):
Alexei BRODOVITCH war ein US-amerikanischer Grafikdesigner russischer Herkunft. Er emigrierte 1920 aus Sowjetrussland nach Paris, wo er u.a. Bühnenbilder für Sergej Diaghilews Ballets Russes entwarf.
Als ausgebildeter Buchgestalter stellte er Layouts für Arts et Metiers Graphics und Cahiers d’Art her und arbeitete von 1926 bis 1930 als Plakat- und Ausstellungsgestalter. 1930 zog er in die USA, zunächst nach Philadelphia, wo er eine Klasse für Werbedesign an der Pennsylvania Museum School of Industrial Art gründete.

1934 zog er nach New York. Dort war er bis 1958 als Art Director bei der Modezeitschrift Harper’s Bazaar tätig. In seiner Ägide bildete er den spezifischen Stil dieser Zeitschrift aus, eine messerscharfe Typografie, die viel offenen Raum lässt, in Verbindung mit europäischer Kunst und Fotografie, unter anderem von Martin MUNASCI, MAN RAY, Henri CARTIER-BRESSON, A. M. CASSANDRE, Salvador DALí, Herbert BAYER und später Richard AVEDON – eine Revolution im Magazin-Design.

Im Jahr 1941, konnte BRODOVITCH an der New School for Social Research ein 'Design-Labor' einrichten. Er wurde dort Lehrer u.a. von Louis FAURER, Lillian BASSMAN, Irving PENN und Richard AVEDON.

Krankheitsbedingt beendete er seine Lehrtätigkeit 1966 und kehrte im folgenden Jahr wieder nach Frankreich zurück. Er starb 1971 in Le Thor, Südfrankreich. 1972 wurde BRODOVITCH in die Hall of Fame des Art Directors Club aufgenommen. (Quelle: wikipedia)