Karl-Ludwig LANGE (photos), Matthias Harder (ed.), Detlev PUSCH (Book Design)

Der Photograph in seiner Zeit. Berliner Jahre 1973-2004

Gebundene Ausgabe ohne Schutzumschlag (wie
erschienen),.
Nicolai 2014.
ISBN 9783894798772

nicht verfügbar

 

"Karl-Ludwig LANGE ist einer der wenigen Berliner Photographen, die sich der systematischen künstlerischen Dokumentation der Stadt widmen.
Er erzählt in Sequenzen und Bildpanoramen; so entstand ein bedeutender Berlin-Roman in Bildern.

Mit dieser ersten großen Monografie blättert er für uns die wichtigen Kapitel eines imaginären Berliner Geschichtsbuches auf: Im Blick hat der rastlose Flaneur mit der Kamera dabei stets die urbanistischen Metamorphosen, die sich in der Architektur und Stadtentwicklung seit der Ära Friedrichs des Großen bis in die Nachwendezeit niedergeschlagen haben.
Einen erhellenden Überblick über das grandiose Werk des Fotografen gibt Matthias HARDER in seiner Einleitung." (Verlagstext, © Nicolai, 2014)

Über den Fotografen, Karl-Ludwig LANGE (*1949 in Minden, Westf.):
Karl-Ludwig LANGE lebt derzeit Berlin.
Der Schwerpunkt seiner fotografischen Arbeit liegt in der Stadtgeschichte und Industriearchäologie. Er erkundet mit den Mitteln der Fotografie die Wechselbeziehung zwischen der Stadt Berlin und dem Umland.
Seit den späten 70er Jahren erschuf er zahlreiche konzeptionell angelegte Zyklen, ausnahmslos in Schwarzweiß.

Kindheit und Jugend in Minden. Höhere Schule.
1963 - 67 Landschulheim am Solling, Niedersachsen.
1967 Übersiedlung nach West-Berlin.
Ausbildung zum Photographen mit anschließenden Assistenzjahren.
Volontariat dpa. Assistenz im Studio McBride, München.
Reisen nach England, Skandinavien, Frankreich, Schweiz, Italien und Japan.

1973 erste freie Arbeiten.
In der Regel größere Serien, Sequenzen, u.a.: Gasometer Schöneberg (1981),
Neugotik in Berlin (1982 - 84), Berlin-Wedding (1983 - 84), Rekonstruktion Martin-Gropius-Bau (1981 - 86), Märkische Ziegeleien und Ziegel (ab 1990)

Diverse Stipendien und Preise, Zahlreiche Ausstellungen.
Berufenes Mitglied der DGPh

"Der Berliner Fotograf Karl-Ludwig LANGE versteht sich im wörtlichen Sinne als Stadtfotograf. Im Gegensatz zum Architekturfotografen interessiert Lange nicht das singuläre architek-tonische Objekt. In all seinen Projekten und Arbeiten (.....) begreift LANGE Architektur als Umfeld für soziale und gesellschaftliche Phänomene, als Teil eines gestalteten Raumes, eines Gesamtzusammenhanges. Karl-Ludwig LANGE geht es um urbane Strukturen, deren Geschichte und Entwicklungen, deren Zusammenhänge und Zeichenhaftigkeit ." (© Simone FÖRSTER)