Peter MATHIS (photos, text), Jan Kirsten Biener (text)

Alpen - BACKLIST ORDER!


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"Die Eroberung des Abstands. Die Alpen werden bewohnt, bewundert, benutzt. Sie sind Heimat, Urlaubsort,  Projektionsfläche. Sie sind erhaben, entdeckt, überladen. Jeder Hang ist vermessen und jeder Gipfel erobert. Und doch finden sich immer wieder  Wege, sie neu zu sehen. Einmal. Noch einmal. Immer wieder.
 
'…….Hannibal, Goethe, Caspar David Friedrich (obwohl dieser nie einen Fuß in die Alpen gesetzt hat). Die Engländer, E. T . COMPTON. Der Zauberberg, Heidi, Der Berg ruft. Die Moderne, der Massentourismus, die Ökologisierung.
Das sind im Wesentlichen die Koordinaten, in denen wir uns bis heute bewegen, wenn es um die Frage geht, wie und warum wir die Alpen so betrachten, wahrnehmen und bewerten, wie wir sie betrachten, wahrnehmen und bewerten. Es sind auch die Referenzpunkte, zwischen denen sich das Genre der alpinen Naturfotografie noch immer bewegt, gewollt oder nicht gewollt. Das meiste davon erstarrt in Schönheit und Opulenz, erzählerisch sind die meisten Bilder auf einem Stand irgendwo zwischen Caspar David FIEDRICH und Luis TRENKER.'
 
Dabei ist die Geschichte der Wahrnehmung der Alpen keineswegs statisch. Sie hat sich im Laufe der Zeit geradezu dramatisch verändert." (Peter MATHIS)

"Millionen von Menschen sind Jahr für Jahr in den Alpen unterwegs, und so manche von ihnen sind ausgemachte Kenner. Doch selbst die dürfte der Bildband von Peter MATHIS überraschen.
Denn der österreichische Fotograf zeigt den Tourismusmagneten von einer ganz anderen Seite - seine Aufnahmen sind sensible Porträts, denen man die tiefe Verbundenheit des Künstlers mit seinem Sujet anmerkt.

Statt bekannte Szenarien abzulichten, sucht der Naturliebhaber nach dem perfekten Ausschnitt, der speziellen Perspektive und dem einen richtigen Moment, der eine ganz eigene Facette des gewaltigen Gebirgsmassivs offenbart. Das kann der Augenblick sein, in dem der Nebel eine Felsformation freigibt, oder schneebedeckte Berggipfel im diffusen Licht eine eindringliche Präsenz bekommen. Die ästhetischen Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen auch immer wieder den Mensch als Teil der Natur und damit die Dimension der Berglandschaften. Sie laden den Betrachter ein, das Phänomen Alpen aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben.
Für einen besonders spannungsreichen Bildgenuss sorgt der gekonnte Mix aus starken Kontrasten, feinen Abstufungen und ungewöhnlichen Proportionen, mit denen Peter MATHIS seine fast schon theatralischen Motive inszeniert." (Verlagstext)