Anders PETERSEN

The Complete Café Lehmitz Family Album

Broschierte Ausgabe, 26 x 32 cm., 240 S.,
1440 Fotografien auf 40 Kontaktbögen und 88 Tafeln in Duotone-SW, deutsch-sprachig - GERMAN TEXT ONLY!.
Schirmer / Mosel 2017.
ISBN 9783829607926

nicht verfügbar

 

"First published in 1978, Anders PETERSEN’s selected pictures of 'Café Lehmitz', a bar and its regulars—prostitutes, pimps, peons, petty crooks—in Hamburg’s Reeperbahn red-light district, are a milestone of social documentary photography.
This volume, so called 'The Complete Café Lehmitz Family Album' for the first time presents the entire material, contacts of some 1,400 pictures, showing the world of Café Lehmitz, which no longer exists, as a social fabric with its own identity and dignity.

Schirmer/Mosel. 240 pages, 1440 photographs on 40 contact sheet and 88 duotone plates. Size: 26 x 32 cm, softcover. German edition.

"1978 erschienen ausgewählte Café Lehmitz-Bilder von Anders PETERSEN erstmals in Buchform bei Schirmer/Mosel.
Café Lehmitz, eine Stehbierhalle an der Reeperbahn war Treffpunkt und oft Endstation für viele, die in Hamburgs Rotlichtviertel arbeiteten: Prostituierte, Zuhälter, Transvestiten, Tagelöhner und Kleinkriminelle.

Anders PETERSEN war 18 Jahre alt, als er aus Schweden zum ersten Mal nach Hamburg kam und eher zufällig im Lehmitz landete, wo er 1968 auch zu fotografieren begann.
Sofort als Meilenstein der sozialdokumentarischen Fotografie erkannt, sind PETERSENs Aufnahmen mittlerweile zu Klassikern des Genres geworden. Tom WAITS glaubte, eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Mann auf unserem Cover zu besitzen – 'der sieht aus wie ich in den Armen von Elizabeth TAYLOR nach unserer Entlassung aus der Betty Ford-Klinik' – und verwendete das Bild für das Cover seines Platten-Album Rain Dogs.

In der nun vorgelegten Präsentation des Gesamtmaterials, 'The Complete Café Lehmitz Family Album' mit Kontaktabzügen von rund 1400 Bildern, wird der solidarische, an BRASSAI erinnernde Blick des Fotografen, der weder Voyeurismus noch falsches Mitleid aufkommen lässt, noch deutlicher.
Die 'andere' Welt des Café Lehmitz, die in dieser Form heute nicht mehr existiert, wird sichtbar als lebendiges soziales Gefüge mit eigenem Selbstverständnis und in der ihr eigenen Würde." (verlagstext)