Daniel GIESEN

Fast Daheim


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MY LAST SIGNED COPY!

"Photobook 'Fast Daheim' (Almost Daheim) by the Cologne photographer Daniel GIESEN is a melancholic b & w photo book with pictures from Cologne and the surrounding countryside / the Netherlands.

The volume is divided into three chapters, 'Memories; & Back' (about 120 pages), 'In the Footsteps of the Dreams of the Honey Cake Horse' (about 65 p.), And 'Almost Home' (about 30 p.).
The last chapter, though the shortest, gave the book its name; the photographer / viewer approaches (again) the home. Shown are superficially casually taken photos of a possibly wandering - documentary close-ups, not alienated.
In contrast, Chapter 2, which already seems artistic by its title. Here you will find unusual perspectives, alienations, excerpts and still lifes that can almost hide their geographical origin for non-Cologneers anyway and for locals.

The beginning of the volume, which makes up well over half the pictures and is titled 'memories & back', reveals the home of the photos. However, the pictures of the cathedral and the surrounding area, for example, lack any tourist significance. On the contrary, Daniel GIESEN is on the road in the city and it seems as though he is photographing with a hurry, so many pictures are intentionally out of focus. But GIESEN stylistically follows his example, Daido MORIYAMA; he quotes his manner without copying it. So the paper used is rather dull and the black and white contrasts in 'almost at home' much milder.

Shortly before the end of the press, Werner Schäfke also recorded 'Almost Home' in his volume 'Köln's Photobooks'; an atypical Cologne band, Rather in the tradition of a CHARGESHEIMER than that of an August SANDER!" (© Richard G. SPORLEDER)

Review:
"'Fast Daheim' is a kind of gloomy-melancholy walk through the cathedral city and other (urban) landscapes. His photographic style is very interesting because Daniel GIESEN often between strictly subjective and blurred Hipshots with partly different image levels on one side and On the other hand, it does not bother us, but on the contrary is even an enrichment for the book, which is completely in black and white.
On the whole, his paintings are characterized by a constant, impending, overlapping levels, walls, fences and windows. And sometimes from everything together, as in the photo of the chain link fence, behind the addition of a screen made of reeds. The only gap in it is in turn filled by a tree, so that it is definitely impossible for the viewer to get through. For bleak "garnish" weeds are still growing on the ground.
But even if GIESEN once started to sort of 'overview', the picture disappears in the fog like the view from the Drachenfels down to the Rhine (which incidentally took me a few seconds to recognize the place, although only two weeks ago before even standing there myself!).
Or GIESEN photographs the expanse of a North Sea beach - in such a way that the walkers in the background are just as big (or small!) As the shells in the foreground. Hope looks somehow different, but poetry can not be criticized GIESEN.
At the same time, Daido MORIYAMA's influence on his work can not be overlooked - and GIESEN also quotes the Japanese in a picture by showing the exhibition poster for the MORIYAMA retrospective in the SK Foundation Culture. "(© Damian Zimmermann, in: 'Almost at home' by Daniel GIESEN from 23.06.2010)

"Der Fotoband 'Fast Daheim' des Kölner Fotografen Daniel GIESEN ist ein melancholischer S/W-Fotoband mit Bildern aus Köln und dem Umland / den Niederlanden.

Der Band ist in drei Kapitel unterteilt, 'Erinnerungen ;& zurück' (etwa 120 Seiten), 'Auf den Spuren der Träume des Honigkuchenpferdes' (etwa 65 S.) sowie 'Fast Daheim' (etwa 30 S.).
Das letzte Kapitel, obschon das Kürzeste, gab dem Buch seinen Namen; der Fotograf / Betrachter nähert sich (wieder) der Heimat. Dargestellt sind vordergründig beiläufig aufgenommene Fotos eines eventuell Umherirrenden - dokumentarische Nahaufnahmen, nicht verfremdet.
Im Gegensatz dazu Kapitel 2, das schon durch seinen Titel künstlerischer anmutet. Hier finden sich ungewöhnliche Blickwinkel, Verfremdungen, Ausschnitte und Stilleben, die ihren geografischen Ursprung für Nicht-Kölner sowieso und für Einheimische beinahe verbergen können.

Der Anfang des Bandes, er macht gut die Hälfte der Bilder aus und ist mit 'Erinnerungen & zurück' betitelt, offenbart dagegen die Heimat der Fotos. Die Bilder vom Dom und Umgebung beispielsweise entbehren jedoch jeder touristischen Aussagekraft. Daniel GIESEN ist vielmehr in der Stadt unterwegs und es hat den Eindruck, als fotografiere er mit einer Hast, so gewollt unscharf sind viele Bilder. Aber GIESEN folgt stilistisch seinem Vorbild, Daido MORIYAMA; er zitiert seine Art & Weise ohne diesen zu kopieren. So ist das verwendete Papier eher matt und die S/W-Kontraste in 'Fast daheim' viel milder.

'Fast Daheim' wurde von Werner Schäfke kurz vor Druckschluss auch in dessen Band 'Kölns Fotobücher' aufgenommen; ein untypischer Kölnband, EHER in der Tradition eines CHARGESHEIMER als der eines August SANDER!" (© Richard G. SPORLEDER)

Review:
"'Fast Daheim' ist eine Art düster-melancholischer Spaziergang durch die Domstadt und andere (urbane) Landschaften. Sein fotografischer Stil ist dabei insofern sehr interessant, weil Daniel GIESEN häufig zwischen streng subjektiven und verwackelten Hipshots mit teilweise verschiedenen Bildebenen auf der einen Seite und sehr klaren, “gestalteten” Fotografien auf der anderen Seite hin und her wechselt. Das stört jedoch nicht, sondern ist im Gegenteil sogar eine Bereicherung für das Buch, das komplett in S/W gehalten ist.
Denn insgesamt sind seine Bilder geprägt von einem ständigen Nicht-weiter-kommen, von sich überlappenden Ebenen, Mauern, Zäunen und Fenstern. Und manchmal auch von allem zusammen, wie beim Foto vom Maschendrahtzaun, hinter dem zusätzlich ein Sichtschutz aus Schilfrohr steht. Die einzige Lücke darin wird wiederum von einem Baum gefüllt, so dass es für den Betrachter definitiv kein Durchkommen geben kann. Zur trostlosen “Garnierung” wächst am Boden noch ordentlich Unkraut.
Aber selbst, wenn GIESEN einmal zu einer Art 'Überblick' ansetzt, verschwindet die Aufnahme im Nebel wie beim Blick vom Drachenfels hinunter auf den Rhein (bei dem ich übrigens einige Sekunden gebraucht habe, um den Ort wieder zu erkennen, obwohl ich erst zwei Wochen vorher noch selbst dort oben stand!).
Oder GIESEN fotografiert die Weite eines Nordseestrandes – und zwar so, dass die Spaziergänger im Hintergrund genauso groß (oder klein!) wirken die die Muscheln im Vordergrund. Hoffnung sieht irgendwie anders aus, Poesielosigkeit kann man GIESEN allerdings nicht vorwerfen.
Gleichzeitig ist der Einfluss von Daido MORIYAMA auf seine Arbeiten nicht zu übersehen – und in einem Bild 'zitiert' GIESEN den Japaner auch direkt, indem er das Ausstellungsplakat zur MORIYAMA-Retrospektive in der SK Stiftung Kultur zeigt." (© Damian Zimmermann, in: 'Fast Daheim' von Daniel GIESEN vom 23.06.2010)