Robert POLIDORI

Some Points in Between... Up Till Now


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"'Some Points in Between' assembles, for the first time, each of Robert POLIDORI's major photographic series in one affordably priced volume: 'Beirut' (on post-civil-war Lebanon), 'Versailles '(on the restoration of the palace), 'Havana' (on Castro's Cuba), 'After the Flood' (on post-Katrina New Orleans) and 'Zones of Exclusion' (on the nuclear disasters at Pripyat and Chernobyl).

'Some Points in Between' allows us to survey the consistency and clarity of Polidori's themes and concerns across three decades." (publisher's note, © Steidl, 2010)

"'Some Points in Between' versammelt zum ersten Mal POLIDORIs wichtigste Fotoserien zu einem erschwinglichen Preis: 'Beirut', 'Versailles' (über die Wiederherstellung des Palastes), 'Havanna' (Castros Kuba), 'After the Flood' (nach dem Sturm Katrina in New Orleans) und 'Zones of Exclusion' (nach der Atomkatastrophe in Pripjat und Tschernobyl).

Der Fotband 'Some Points in Between' ermöglicht es uns, die Konsistenz und Klarheit von Polidoris Themen über drei Jahrzehnten zu erkenen." (freie Übersetzung des Verlagstextes, © Steidl, 2010)

Über den Fotografen, Robert POLIDORI (*1951, Montreal):
Aufsehen erregten POLIDORIs Aufnahmen von Tschernobyl und Pripjat.
Er besuchte mit Schutzkleidung und Mundschutz im Mai 2001 die umzäunte Sperrzone, die in einem Umkreis von 30 Kilometern um diese beiden evakuierten Städte nach der Katastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 errichtet wurde und fotografierte unter anderem die geplünderten Räume von Schulen und Krankenstationen, den Kontrollraum des „Blocks IV“ des Kernkraftwerkes Tschernobyl (den er nur für wenige Minuten betreten durfte) sowie Schiffe, die im verseuchten Fluss Prypjat verrosten und Rettungsfahrzeuge, die wegen ihrer Verseuchung mit einem Bleimantel versehen wurden.
POLIDORI machte auch nach der 'Katrina'-Flutkatastrophe von New Orleans eine in vielen Ausstellungen beachtete Fotoserie, die 2006 im Bildband 'After the flood' veröffentlicht wurde.
Auf diesen Bildern sind keine Menschen zu sehen; New Orleans wirkt wie eine Geisterstadt.

Robert POLIDORI fotografiert Gebäude und Orte, er sieht sie mit all ihren Widersprüchen, so zum Beispiel, wenn er die menschenleeren bunten Hausfassaden in Havanna aufnimmt, den früheren Sommersitz des ehemaligen rumänischen Diktators Ceaușescu oder die aufwändigen Restaurierungsarbeiten am Schloss Versailles.
Seine Bilder wirken subversiv. Er entlarvt auf seine Weise die Arroganz mancher Bauwerke, die von großen Architekten wie Axel Schultes oder Le Corbusier geschaffen wurden oder prangert die Gewissenlosigkeit der Moderne an: „Wie drohende Stalagmiten wachsen Shanghais Türme aus Glas und Beton auf die zerfallenden Reste der alten Stadt zu, die Bewegung der Einwohner in den Slums hat POLIDORI wie die Eile von Flüchtenden eingefangen.

Für ihn sind Häuser 'belebte Denkmäler, von Menschen für Menschen erdacht, und damit Orte, die über Menschen erzählen'." (Quelle: Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Polidori)