Lee MILLER (photos), Becky E. Conekin (ed.)

Lee Miller. Fotografin, Muse, Model


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"Lee Miller in Fashion Fashion model, surrealist artist, muse, photographer, war correspondent--Lee Miller defies categorization. She was a woman who refused to be penned in, a free spirit constantly on the move from New York to London to Paris, from husbands to lovers and back, from photojournalistic objectivism to surrealism. Midcareer, she made the unprecedented transition from one side of the lens to the other, from a Conde Nast model in Jazz Age New York to fashion photographer, creating stunning images that imbued fashion with her signature wit and whimsy. Miller became a celebrated Surrealist under the tutelage of her lover, Man Ray, and then joined the war effort during ..." (publisher's note)

Das Buch ist für mich eine besondere Entdeckung, da ich vorher Lee MILLER nur am Rande und erst recht nicht als Fotojournalistin wahrgenommen habe.

'Lee Miller. Fotografin, Muse, Model' ist wirklich spannend zu lesen (leider hier nur auf Deutsch, aber es gibt eine englische Ausgabe, ebenfalls bei Café Lehmitz Photobooks zu bestellen), besonders unter dem Aspekt, dass sie als Model mit ihren Fotografen (George HOYNINGEN-HUENE, Edward STEICHEN, MAN RAY) ins Gespräch gekommen ist, um sie und ihre Methoden zu erfahren.
Dieses Wissen hat sie dann als Fotografin entsprechend einsetzen und verwenden können, beispielsweise MAN RAYs 'Solarisationstechnik' und verschiedene Beleuchtungs-Techniken, die sie bereits in ihrem New Yorker Studium gelernt hatte. Darüber hinaus entwickelte sie einen eigenen, durch aus auch humorvollen Stil für ihre Aufnahmen für die Vogue.

Nachdem sie 1927 ihre Heimat USA in Richtung Frankreich verlassen hatte, bewegte sie sich dort in progressiven Kunstkreisen, insbesondere bei den Surrealisten. Nach einer Unterbrechung in den dreißiger Jahren, in denen sie zum ersten Mal heiratete, kehrte sie 1939 - kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs - nach Europa (London) zurück. Die Zeit dort war für sie besonders prägend und brachte sie zum Fotojournalismus.

Ausstellungen:
Arbeiten von Lee MILLER werden vom 18.03. bis 12.06.2016 im Gropius-Bau, Berlin sowie auf dem kommenden f/stop Festival (25.6. bis 3.7.2016 ijn der Baumwollspinnerei Leipzig) zu sehen sein. In Leipzig zudem Arbeiten von Robert CAPA, BOURKE-WHITE, Gerda TARO u.a.

Reviews:
"Gleichrangig neben dem in bestem Druck wiedergegebenen Bildmaterial stehen ausführliche Texte mit viel Aufschlussreichem und bisher häufig Unbekanntem über die verschiedenen Lebensrollen Lee MILLERs. Zur Wiederentdeckung einer außergewöhnlichen Fotografin des 20.Jahrhunderts." (Reinhold HECKMANN, ekz.bilbiotheksservice)
 
"Das Buch ist in zweierlei Hinsicht interessant: erstens zeigt es eine Menge, bisher unveröffentlichtes Bildmaterial von Lee MILLER und dokumentiert damit den damaligen fotografischen und modischen Stil.
Zweitens ist es ein hervorragendes biografisches Werk, welches uns das vielfältige Leben von Lee MILLER und ihre Zeit näher bringt. Unbedingt lesenswert und sehr gut geschrieben!
Und das Buch verhilft weiter dazu, dass die Bekanntheit von Lee MILLER gerade bei jungen Fotografen wieder auflebt und das unterstreicht, was sie ist: Eine der grßsten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts." (Urs TILLMANNS, Fotointern)