Sarah MOON, Brigitte Woischnik (ed.), Texte: Ingo Taubhorn (ed.), Barbara Vinken Duane Michals, José Cidlovsky, Magali Jauffret, Peter V. Brinkemper, Detlev PUSCH (Book Design)

Now and Then


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"Der Fotoband 'Then and Now' begleitete die Werkschau im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg, welche die bis dahin umfangreichste Ausstellung von Sarah MOON darstellte." (© Richard G. SPORLEDER)

"Sarah MOON verunsichert den Bildbetrachter. Sie wirft ihn aus dem Raum der geordneten Identität heraus in die Zeit des Zwiespalts und der chaotischen Differenz.
Der Inhalt jedes einzelnen Bildes ist unsicher. Zeit und Raum verschwimmen. Bildstruktur und Komposition sind mehrdeutig, unregelmäßig und ausschnitthaft. Die Bildschärfe ist oft zurückgenommen, Details, Oberflächen und Farbwerte werden verändert, ein Grauschleier hinzugefügt. Die von der Künstlerin bearbeiteten Aufnahmen spiegeln so die malerische und grafische Imagination und lassen die Bilder wie eine aufscheinende oder verblassende Erinnerung wirken" (© Ingo Taubhorn und Brigitte Woischnik, 2016)

Über die Fotografin, Sarah MOON (*1941):
Die 1941 geborene Fotografin mit dem Künstlernamen Sarah MOON wuchs in England und Frankreich auf.
Nachdem sie einige Jahre in Paris als Model gearbeitet hatte, begann sie 1968 zu fotografieren. Auf ihre ersten Kampagnenbilder für Cacharel folgten unzählige Werbefotografien unter anderem für Dior, Chanel, Comme des Garçons und Christian Lacroix. Außerdem fotografierte Sarah MOON Modestrecken für Magazine, drehte Kurz- und Dokumentarfilme sowie den Spielfilm 'Mississipi One'. Als erste Frau fotografierte Sarah MOON für den renommierten 'Pirelli'- Kalender.

Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen Bilder und ein Kurzfilm für 'Dior homme'. Ihre oft in unscharfem S/W oder blassen Farben gehaltenen Bilder – MOON arbeitet oft mit Polaroid-Film – locken den Betrachter in ein Reich der Träume, Mythen und Ängste; sie spiegeln auch Paradiesisches: unbekannte Landschaften, verzauberte Städte.
Ihre Mädchen- und Frauenporträts, die Modeaufnahmen insbesondere, wirken wie Blicke in die Zeitlosigkeit.

Sarah MOONs Arbeiten wurden in Museen und Galerien rund um die Welt gezeigt, darunter im Center of Photography, New York, im 'Maison Européene de la Photographie', Paris, dem 'Kyoto Museum of Contemporary Art' sowie dem Londoner R'oyal College of Art'.


Das Buch hat einen festen Kartoneinband mit Leinenrücken und Prägung und wird von einem Beiheft mit Texten und Installationsansichten der Hamburger Ausstellung begleitet." (Verlagstext, © Kehrer, 2016)