Alejandro Chaskielberg, Daido Moriyama (text in JApanese/English & Spanish)

OTSUCHI. Future Memories


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'Otsuchi - Future memories' is the winner of the 5th RM Iberoamerican Photobook Competition 2014, choosen by a jury, consisting of Christopher ANDERSON, Iata CANNABRAVA, Claudi CARRERAS, Inaki DOMINGO, Alexis FABRY, Horacio FERNANDEZ, Julien FRYDMAN, Alonso MORALES, Daido MORIYAMA - who wrote books' essay, Pablo Ortiz MONASTERIO, Martin PARR and Alec SOTH.

"This book documents the effects of the powerful earthquake that struck the northeastern coast of Japan in March of 2011, followed by the tsunami that overwhelmed the town of Otsuchi in the prefecture of Iwate. This fishing com-munity of 15,000 inhabitants was one of those most damaged by the succes-sive waves, which reached eighteen meters in height and destroyed almost 60% of the town.
 
The book gathers family photographs of the inhabitants of Otsuchi, found after the disaster, and places them in dialogue with images of the survivors amidst the ruins of their homes. It also recovers the colors of the archival photo-graphs, in many cases blurred or washed out, in order to color the portraits of the survivors. In this way, color constitutes a bridge between the images of past and present, establishing a connection between them.
 
Otsuchi: Future Memories leads us to reflect on the dynamic relationship between family photographs and our memories in the wake of such calamities. The 2011 tsunami ('Higashi Nihon Daishinsai') took a toll in human lives, destroyed entire commu- nities, and caused untold material damage, but above all it left the survivors with the intangible loss of their own identity and memories, in which family photographs play a fundamental role." (publisher's note)

'Otsuchi - Future memories' steht in einer Reihe mit Fotobüchern, die nicht nur unter dem direkten Eindruck erlebter Katastrophen (9.11., Orkan 'Katrina', Tsunami, die Attentate von Paris im November 2015) erfolgt sind, sondern auch die Rolle der Fotografie reflektieren. Die Folgen der Japanische Katastrophe des Tsunamis von 2011 ('Higashi Nihon Daishinsai') bewegten zuletzt Munemasa TAKAHASHI zu seinem Fotobuch 'Laying stones' (; die Ereignisse von Paris verarbeitete noch im November Bettina LOCKEMANN in 'Etat D'Urgent' (
Andere Beispiele für die Aufarbeitung des Tsunamis sind Jens LIEBCHENS 'TSUKUBA-NARITA', http://www.cafelehmitz-photobooks.com/books/detail/100622.html?q=tsunami, Hans-Christian SCHINKS 'Tohoku', http://www.cafelehmitz-photobooks.com/books/detail/100264.html?q=tsunami, Koji ONAKAS Titel ' Unimachi 1997', http://www.cafelehmitz-photobooks.com/books/detail/100614.html?q=tsunami oder auch Vittorio MORTAROTTIS 'The first day of good weather'.

Die Arbeit des argeninischen Fotojournalisten Alejandro CHASKIELBERG, 'Otsuchi - Future memories', gewann die '5th RM Iberoamerican Photobook Competition 2014', ausgewählt von einer Jury, die aus den folgenden Personen bestand: Christopher ANDERSON, Iata CANNABRAVA, Claudi CARRERAS, Inaki DOMINGO, Alexis FABRY, Horacio FERNANDEZ, Julien FRYDMAN, Alonso MORALES, Daido MORIYAMA - who wrote books' essay, Pablo Ortiz MONASTERIO, Martin PARR and Alec SOTH.

"Dieses Buch dokumentiert die Auswirkungen des starken Erdbeben, welches Japans nordöstliche Küste im März 2011 traf und, gefolgt von der Tsunami-Katastrophe, die in der Präfektur Iwate gelegene Stadt Otsuchi überwältigte. Diese hauptsächlich aus Fischern bestehende Gemeinschaft von 15.000 Menschen gehörte zu den Städten, die von den nachfolgenden, bis zu 18 Meter hohen Wellen getroffen und zu fast 60% der Stadt beschädigt wurden.

Das Buch sammelt Familienfotos der Bewohner Otsuchis, die nach der Katastrophe gefunden wurden und stellt sie in einen Dialog mit Bildern, die die Überlebenden in den Ruinen ihrer Häuser zeigen. Indem die gefundenen Fotos, die teilweise stark verwaschen waren und ihre ursprüngliche Farbe verloren hatten nachkoloriert wurden, versucht der herausgebende Fotograf Alejandro Chaskielberg eine Brücke zu den aktuellen Bildern der Überlebenden geschaffen. Das wirkt zum Teil etwas künstlerisch, ist in der jüngeren asiatischen Fortografie ein oft gewähltes Instrument, um eine dynamische Beziehung zwischen Familienfotos und unseren Erinnerungen im Gefolge solcher Katastrophen zu reflektieren.

Der Tsunami von 2011 löschte viele Menschenleben aus, zerstörte ganze Gemeinden und verursachte unermessliche Sachschäden, vor allem aber verursachte er einen immateriellen Verlust und raubte er den Überlebenden ihre eigene Identität und Erinnerung, in der Familienbilder eine fundamentale Rolle spielen." (freie Übersetzung des Verlagstextes)