Arwed MESSMER (ed.), Carsten EISFELD (Book Design)

Reenactment MfS


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Video: https://www.ardmediathek.de/tv/Stilbruch/Arwed-Messmer-Reenactment-MfS/rbb-Fernsehen/Video?documentId=24138758&bcastId=3914800

"An unusual body of evidence, an artistic perspective on the legacy of East Germany’s secret police - In the archives of East Germany’s Stasi secret police, officially named the 'Ministry for State Security', there are countless photographs of failed escape attempts at the Berlin Wall. In this visual collage, Messmer (* 1964) presents a selection of these photos and further images of official evidence from the holdings of 'The Agency of the Federal Commissio-ner for the Stasi Archives'. The result is an arresting, complex collage of found, retouched, and recontextualized visual records and Messmer’s own photographs—a working method described by photo critic Gerry Badger as “an artistic reevaluation of history.” Twenty-five years after the fall of the Wall, 'Reenactment MfS' takes a new look at a major theme in recent German history, with an alternative approach to understanding contemporary history and to the use of photography. With what Florian Ebner describes as “documentary empathy,” Arwed Messmer challenges the authenticity of the documentary image, which is never completely free of “enactment.” (photographer's note)

Video: https://www.ardmediathek.de/tv/Stilbruch/Arwed-Messmer-Reenactment-MfS/rbb-Fernsehen/Video?documentId=24138758&bcastId=3914800

"In den Akten des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR (MfS) finden sich unzählige Fotodokumente über gescheiterte Fluchtversuche an der Berliner Mauer.

Arwed MESSMER (*1964) trug für seine Bildcollage Fotos und fotografierte Asservate aus der Stasiunterlagenbehörde (BStU) zusammen.
Es entstand eine eindrucksvolle, komplexe Collage aus gefundenen, bearbeiteten oder neu kontextualisierten Bilddokumenten und eigenen Fotografien.
Eine Arbeitsmethode, die der Fotokritiker Gerry Badger als 'eine künstlerische Neubewertung von Geschichte' bezeichnet hat.

25 Jahre nach dem Fall der Mauer thematisiert 'Reenactment MfS' einen wichtigen Aspekt der jüngeren deutschen Geschichte neu, in alternativer Position zur zeithistorischen Be-trachtung und Verwendung von Fotografie. Mit 'dokumentarischer Empathie' (so Florian Ebner), stellt Messmer die Frage nach der Authentizität des dokumentarischen Bildes, das nie ganz frei von Inszenierung sein kann." (Verlagestext, © Hatje 2014)

review:
"In den Hinterlassenschaften des Ministeriums der Staatssicherheit für DDR(MfS) finden sich unzählige Dokumente über gescheiterte Fluchtversuche an der Mauer. Minutiöse Bildberichte, fotografierte und originale Verwahrstücke legen Zeugnis dessen ab, was nunmehr Geschichte ist. Arwed Messmer trug eine Auswahl dieser Fotos und fotografierten Asservate aus der Stasi-Unterlagen-Behörde BStU zusammen. Es entstand eine eindrucksvolle, komplexe Collage aus gefundenen, bearbeiteten oder neu kontextualisierten Bilddokumenten und eigenen Fotografien. Eine Arbeitsmethode, die der Fotokritiker Gerry Badger "eine künstlerische Neubewertung von Geschichte" nannte. (...)
Die Unklarheit beim Betrachten der Bilder darüber, was Dokument ist, was Realität, was nachgestellt, was fiktiv, was nachfotografiert, ist gewollt." (photography now)

"Arwed Messmer weiß, dass Bilder ihre eigene Wirklichkeit konstruieren, mehr noch als dass sie etwas Wirkliches zeigen. Und er weiß, dass das, was wir Wahrheit nennen, genau in dieser Differenz zu suchen ist…" (Matthias Flügge)