Luke FOWLER

Two-Frame Films (2006-2012)


€ 40,00
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"The strength of montage lies in the fact that it involves the spectator’s emotions and reason. The spectator is forced to follow the same creative path that the authors followed when creating the image." (© S. Eisenstein, The Film Sense)

"Primarily known for his film work, Luke Fowler’s Two-Frame Films explores the relationship between the artist and the still-image. Fowler uses a half-frame camera whose obsolescent format forces the printing of two images in one standard 35 mm frame. Considered as a whole, the paired images reveal an event unfolding – a meaningful narrative posed by photographic sets, sometimes close in temporal proximity (the blink of time passing, perhaps), while at other times, the intervals are more expansive, challenging the viewer to connect visible terminal points in a satisfying way.

Fowler experimented with different film stocks, subjects and framing, and the images are inextricably linked to his filmmaking as evidenced by the elements of montage, colour and reflectivity that permeate the series. In both still and moving image, Fowler considers how an event might be abstracted by the camera apparatus in a subjective ordering of reality that is emphasised by the dialectic between paired images. The photographs are a means of personally testing the ability of the camera to authentically bear witness to an event, and its fallibility as a medium of representation." (publisher's note, © Mack Books, 2014)

About the photographer, Luke FOWLER:
Luke FOWLER is a Scottish artist and filmmaker, creating cinematic collages that reference the British Free Cinema movement of the 1950s, and documentary films. In 2012 he was nominated for the Turner Prize for a film exploring the life and work of Scottish psychiatrist R. D. Laing.

"Die Stärke der Montage liegt in der Tatsache, dass sie die Emotionen und die Vernunft des Zuschauers einbezieht.
Der Zuschauer ist gezwungen, denselben kreativen Weg zu gehen, den die Autoren bei der Erstellung des Bildes eingeschlagen haben." (© S. Eisenstein, Der Filmsinn)

"Luke FOWLERs 'Two-Frame Films 'ist in erster Linie für seine Filmarbeit bekannt und untersucht die Beziehung zwischen dem Künstler und dem Standbild.
FOWLER verwendet eine Halbbildkamera, deren veraltetes Format das Drucken von zwei Bildern in einem Standard-35-mm-Rahmen erzwingt. Überlegt insgesamt enthüllen die gepaarten Bilder ein Ereignis, das sich entfaltet - eine bedeutungsvolle Erzählung aus fotografischen Sätzen, die manchmal zeitlich eng beieinander liegen (vielleicht blinkt die zeit), während zu anderen Zeiten die Intervalle expansiver sind und den Betrachter dazu herausfordern sichtbare Klemmstellen zufrieden stellend verbinden.

Luke FOWLER experimentierte mit verschiedenen Filmmaterialien, Motiven und Rahmungen, und die Bilder sind untrennbar mit seinem Film verbunden, was sich in den Elementen Montage, Farbe und Reflektivität zeigt, die die Serie durchdringen.
Sowohl im Standbild als auch im Bewegtbild betrachtet FOWLER, wie ein Ereignis durch den Kameraapparat in einer subjektiven Reihenfolge der Realität abstrahiert werden könnte, die durch die Dialektik zwischen gepaarten Bildern hervorgehoben wird.
Die Fotografien dienen dazu, die Fähigkeit der Kamera, ein Ereignis authentisch zu bezeugen, und ihre Fehlbarkeit als Repräsentationsmedium persönlich zu testen." (freie Übersetzung des Verlagstextes, © Mack Books, 2014)

Über den Fotografen Luke FOWLER:
Luke FOWLER ist ein schottischer Künstler und Filmemacher, der filmische Collagen erstellt, die sich auf die britische Bewegung des Freien Kinos der 1950er Jahre und auf Dokumentarfilme beziehen. 2012 wurde er für einen Film über Leben und Werk des schottischen Psychiaters R. D. Laing für den Turner-Preis nominiert.