Nicoló DEGIORGIS (ed., design), Walter HUTTON (Book Design)

Oasis Hotel

Pb. in accordeon style, leporello with 11,5
m, color ills., Ltd. to 500 copies.
Rorhof 2014.
ISBN 9788890981718

nicht verfügbar

 

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https://vimeo.com/97814823 (by photobookstore.co.uk, thx)

"This book 'Hotel Oasis' documents a hitchhike along China’s Cross-Desert Highway, a road built in the mid 1990s to help the extraction of oil. It stretches for more than 500km from north to south across the Taklamakan, one of the world’s most inhospitable deserts.
The journey records the road and its people - truck drivers, cotton pickers, oil well workers and prostitutes, whose lives are caught up in the dependancy and desolation of the prospering oil industry." (Nicoló DEGIORGIS)

BEIM VERLAG AUSVERKAUFT, ZWEI EXEMPLARE AUF LAGER, PREIS AUF ANFRAGE!

https://vimeo.com/97814823 (by photobookstore.co.uk, thx)

Diese als Leporello zum gleichen Zeitpunkt wie 'Hidden Islam' veröffentlichte Publikation beinhaltet zwar dokumentarische Aufnahmen seiner Reise durch den islamistischen, durch Wüste geprägten Teil Chinas, durch den seit Mitte der 90er Jahre ein Highway führt. Auf jeder Doppelseite sehen wir acht Bilder, die zu einer Episode von DEGIORGISs' langer Reise gehören.
Aber das Buch ist nur vordergründig chronologisch sortiert. Vielmehr befindet sich der Bildreisende auf dem langen Weg in das Innere des 'Hotel Oasis', in dem z.B. die Arbeiter der prosperierenden Ölindustrie Teile ihres hart erarbeiteten Geldes in Alkohol und Prostituierte 'investieren'.
Die Bildfolge verwandelt sich von hellen Blautönen in das im Inneren des Hotels vorherrschende Tiefrot.... " (© Richard G. SPORLEDER)

"DEGIORGIS, der ein mehrjähriges Universitätsstudium der chinesischen Sprache und Kultur absolvierte, hat das Konzept 2008 während seines Studienaufenthaltes in der 'Fabrica', dem Zentrum für Kommunikations-forschung von Benetton, entwickelt.

Das Buch-Projekt 'Hotel Oasis', farblich von blau nach rot gestaltet, zeigt das Tages- und Nachtleben der Wüstenbewohner.
Degiorgis untersucht die Anpassung der Menschen an die Lebensumstände, aber auch die Konflikte zwischen der uighurischen und chinesischen Gesellschaft in einer feindlichen Region wie jener der Taklamakan-Wüste in der Autonomen Region Xinjiang im Westen Chinas.

In der Sprache der Uighuren bedeutet der Wüstennamen 'Wer hinein geht, kommt nicht mehr heraus.'
Heute wird die Wüste von der Ölindustrie, dem größten Industriezweig der Region, genutzt. Um die Erschließung der Erdöl- und Gasvorkommen zu erleichtern, wurde in den 90-er Jahren eine Fernstraße errichtet, welche die gesamte Wüste durchquert, von der Stadt Luntai in ihrem äußersten Norden bis nach Hotan im Süden. Vor allem kleine Siedlungen und Dörfer sind entlang der Autobahn entstanden.
Die meisten Bewohner arbeiten entweder für die Ölindustrie oder für die Infrastruktur und Versorgung der vielen Beschäftigten in dieser Branche. So taucht mitten in der Wüste das „Oasis Hotel“ auf, ein kleines Hotel, das als zentrale Anlaufstelle der Fernfahrer und Arbeiter der Ölindustrie dient.

Über den Fotografen, Nicoló DEGIORGIS:
Nicolò DEGIORGIS steht in der Tradition der dokumentarischen Fotografie und arbeitet vorwiegend mit Fotoserien. In seinen dokumentarischen Arbeiten richtet der Künstler sein Augenmerk auf Minderheiten und Randgruppen. Er hält fest, wie sie sich in ihrem Umfeld zurechtfinden und ihren Alltag gestalten.
Nicolò DEGIORGIS wurde im Jahr 1985 in Bozen geboren, wo er heute lebt und arbeitet.

Nach dem Sinologiestudium an der Universität 'Ca ' Foscari' in Venedig zieht er nach Hongkong und später nach Peking, wo er sein Studium an der 'Capital Normal Universität' fortsetzt. Nach einer sechsmonatigen Ausbildung bei 'Magnum Photos' in Paris bekommt ein Stipendium für 'Fabrica', dem Zentrum für Kommunikationsforschung von Benetton in Treviso.

Im Jahr 2009 forscht er an der Universität Triest zur Einwanderungsthematik, zugleich wird ihm ein einjähriger Aufenthalt an der Institution “Bevilacqua la Masa“ in Venedig angeboten. Mit seinem Einstieg bei der Fotoagentur “Contrasto“ beginnt eine arbeitsintensive Zeit, in der Degiorgis eine Vielzahl von Veranstaltungen und Ereignissen, von Kunstbiennalen bis zum arabischen Frühling, für große internationale Zeitschriften dokumentiert.

Im Jahr 2011 nimmt ihn die amerikanische Zeitschrift 'Photo District News' in die Liste der dreißig aufstrebenden Fotografen der Welt auf. Seit 2013 unterrichtet er Fotografie im Gefängnis Bozen. Es ist Gründungsmitglied von 'Zona', einer Vereinigung zur Umsetzung von Sozialprojekten, sowie des Designkollektivs 'Institute of Friends' und des unabhängigen Verlags 'Rorhof'.

Das unabhängige Verlagshaus 'Rorhof' mit Sitz in Südtirol wurde von Nicolò DEGIORGIS gemeinsam mit Produzentin Eleanora Matteazzi gegründet. Rorhof publiziert Künstlerkataloge und Bücher zu Kunst und Fotografie, vor allem zur dokumentarischen Fotografie. Die veröffentlichten Werke sind das Ergebnis visueller sowie anthropologischer Recherchen zum Thema Reisen und interkulturelle Begegnungen. Entstanden als Eigenverlag strebt Rorhof an, ein Verlag für Kunst, Fotografie und Ausstellungskataloge zu werden.
Der redaktionelle Ansatz des Verlags besteht darin, dem visuellen Aspekt ebenso viel Bedeutung einzuräumen wie dem Inhalt der behandelten Themen." (Quelle: stol.it)