Michael KERSTGENS

Coal not dole. The Miners´ Strike 1984/1985

HC (no dust jacket, as issued), 28 x 22 x
1,5 cm., 132 pp., 57 tritone & 14 color ills., text language: English.
Peperoni 2014.
ISBN 9783941825611
signed

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Video: https://www.youtube.com/watch?v=0ITN_1dcExU (by Frank Arrowsmith, thank you)

"The miners 'strike of 1984-85 has remained the last major industrial battle in the UK to date, marking the end of an industrial era and the beginning of a new culture, financial culture - not just in the UK." Michael KERSTGENS's book shows how this process works The biographies of many people have intervened and the face of the country has changed forever, as can be seen in the pictures taken by the photographer almost 30 years after the strike in Yorkshire. " (Publisher's text, © Hannes Wanderer, 2014)

In 1984, at the height of the strike, the then photography student decided to photographically document this struggle. But the strike was brutal, so that the mistrust of the 'Germans' was great.
Although Michael KERSTGENS was born in Wales in 1960 and had good contacts with the local mining industry, he was only able to photograph in Wales on the periphery, but not striking workers and their activities.
That changed when he met activists Marsha and Stuart 'Spud' Marshall in Yorkshire, the center of the action. 'Spud' trusted the young photographer and invited him to live in his family.
KERSTGENS seized the opportunity to photograph the consequences beyond the demonstrations, the violent conflicts and the public discussions on the political stage ....

He photographed soup kitchens, closed-door gatherings, and women who were previously not politically active but now assisted their husbands and organized the protest; He photographed families and their children at home or at occasional celebrations, stealing low-quality coal to heat homes, organizing spontaneous demos, engaging with police, photographing the courage and pride of workers beyond their political demagogy Belonging to the working class lived. And he photographed her exhaustion and despair in the defeat at the end of the long road. (slightly modified original text © Hannes Wanderer)

Z.ZT. LEIDER AUSVERKAUFT!
Video: https://www.youtube.com/watch?v=0ITN_1dcExU (by Frank Arrowsmith, thank you)

"Der Bergarbeiterstreik von 1984/85 ist bis heute der letzte große Arbeitskampf in Großbritannien geblieben. Er markiert das Ende einer industriellen Ära und den Beginn einer neuen Kultur, der Finanzkultur – nicht nur in Großbritannien. Michael KERSTGENS' Buch zeigt, wie dieser Prozess in die Biografien vieler Menschen eingegriffen und das Gesicht des Landes für immer verändert hat. Sichtbar wird das auch in den Bildern, die der Fotograf fast 30 Jahre nach dem Streik in Yorkshire fotografiert hat." (Verlagstext, © Hannes Wanderer, 2014)

1984, auf dem Höhepunkt des Streiks, beschloss der damalige Fotografie-Student diesen Kampf fotografisch zu dokumentieren. Aber der Streik war brutal, so dass das Misstrauen gegenüber dem 'Deutschen' groß war.
Obwohl Michael KERSTGENS 1960 in Wales geboren war und gute Kontakte zur lokalen Bergbauindustrie hatte, konnte er in Wales nur an der Peripherie fotografieren, nicht aber streikende Arbeiter und ihre Aktivitäten.
Das änderte sich, als er in Yorkshire, dem Zentrum des Geschehens, die Aktivisten Marsha und Stuart 'Spud' Marshall traf. 'Spud' vertraute dem jungen Fotografen und lud ihn ein in seiner Familie zu wohnen.
KERSTGENS ergriff die Gelegenheit, die Folgen jenseits der Demonstrationen, der gewalttätigen Auseinandersetzungen und der öffentlich geführten Diskussionen auf der politischen Bühne zu fotografieren....

Er fotografierte Suppenküchen, Versammlungen hinter verschlossenen Türen und Frauen, die zuvor politisch nicht aktiv waren, jetzt aber ihren Männern beistanden und den Protest mit organisierten; er fotografierte Familien und ihre Kinder zu Hause oder bei gelegentlichen Feiern, den Klau minderwertiger Kohle zum Beheizen der Häuser, die Organisation von Spontan-Demos, die Auseinandersetzungen mit der Polizei, er fotografierte den Mut und den Stolz von Arbeitern, die jenseits politischer Demagogie ihre Zugehörigkeit zur Arbeiterklasse lebten. Und er fotografierte ihre Erschöpfung und Verzweiflung in der Niederlage am Ende des langen Weges. (leicht veränderter Originaltext © Hannes Wanderer)