Stephen SHORE

Uncommon Places Amerika. Das Gesamtwerk


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"Stephen SHORE took colour photography beyond the domain of advertising and fashion, and his large-format American landscapes have become a vital photographic tradition over the past three decades. This book contains previously unpublished work that has never been exhibited." (publisher's note, © Thames & Hudson, 2010)

Die Erstauflage dieses Titels erschien bereits 1982 bei Aperture; sie enthielt allerdings nur 49 Fotografien. Der 2003 bei Aperture - parallel dazu bei Schirmer/Mosel - neu erschienene Band zeigt die von SHORE selbst neu konzipierte Werkschau.

1972, damals 25 Jahre alt, bereiste der amerikanische Fotograf Stephen SHORE Nordamerika, wobei er gerade das Profane für bildwürdig erachtete, d.h. Bilder, denen man in Amerika zwar täglich begegnete, deren Ästhetik man sich nicht bewusst war.
Bei SHORE jedoch wurde das Profane zur Kunst. Damit bewegt er sich im Einklang mit der Bewegung der amerikanischen Fotorealisten, die solche Fotos als Vorlage für ihre Malerei nutzen.
Das Bild 'J.J. Summers Agency, First Street, Duluth, Minessota' erinnert an die ältere realistische Malerei Edward Hoppers.

Stephen SHORE richtete seine Kamera auf den Reisen auf das Land und die Vielfalt seiner Erscheinungen.
Dazu zählen die anonyme Vorstadt-Architektur, Parkplätze, Straßenkreuzungen, Einkaufszentren, Gewerbegebiete, Tankstellen, Innenansichten, Porträts und Landschaften gleichermaßen. Er begegnete der Welt mit der Einstellung, dass dem Alltäglichen das Außergewöhnliche inne wohnt - man muss es nur entdecken.

In SHOREs Fotografien entwickelt das Alltägliche eine unerwartete Anziehungskraft."

"Stephen SHORE hat mit seiner Art der Bildkomposition und dem virtuosen Umgang mit Farbe, Licht und Schatten erheblich dazu beigetragen, die Farbfotografie für die künstlerische Fotografie interessant zu machen. Die Schärfe seiner Bilder erreichte er durch Einsatz einer Großbildkamera." (© Priesnitz)

"Auf den ersten Blick sind die Motive nichts außergewöhnliches – Parkplätze, Hinterhöfe u.ä.
Doch Stephen SHORE entdeckt in diesen unspektakulären und fast schon banalen Szenen Einzigartiges und Ungewöhnliches und schafft es auch, den Blick des Betrachtern sicher darauf zu lenken.
Die ersten Aufnahmen entstanden spontan und sind mehr fotografische Dokumente seiner Reise durchs Land.
Später ging der Fotograf dazu über, seine Motive einer Mittelformat-Kamera aufzunehmen: die Arrangements wurden durchdachter und klarer, die Blickwinkel und Ausschnitte sorgfältiger und präziser. Gleichzeitig verloren sie nichts an Authentizität, im Gegenteil." (© Colorfoto)

Über den Fotografen:
Der amerikanische Fotograf Stephen Shore, Jahrgang 1947, gilt neben William Eggleston als einer der ersten Protagonisten der Kunstfarbfotografie der 70er Jahre und gilt überdies als Zeitchronist dieser Ära. Bereits im Alter von 14 Jahren konnte er drei seiner Fotografien an das 'Museum of Modern Art' verkaufen. Außerdem arbeitete er im Zeitraum von 1965 bis 1967 in der berühmten 'Factory' von Andy Warhol als Schwarz - Weiß - Fotograf.
Für sein Werk wurde Shore 2010 mit dem Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichnet.