Vitus Saloshanka, Celina Lunsford (ed.)

High Hopes


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"“high hopes” is the result of a three-year critical study of Sotschi, the city that is to host the next Winter Olympics, and of the process of transformation and change that has taken place there over the past years.
The title “high hopes” is an allusion to the ambitious goals and high expectations that come with the Olympic Games. The Olympics however play only a marginal role. Much more important is the question of the younger generation and their view on things /of the future. Hence the title “high hopes”.
The mixture of ease and gloom or in short, Sotschi’s inner conflict, pervades Saloshanka’s work, radiates from his photographs.
The book’s tour de force is in the way it manages to excavate fragments of stories even in a place whose history in only a few years is being completely eradicated." (V.S.)

"'High Hopes' spielt auf die hohen Ziele und Erwartungen an, die eine Olympische Veranstaltung mit sich bringt. Die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi sollen der Region und damit der zu neuem Selbstbewusstsein gelangten Russischen Föderation neuen Glanz verleihen. Der Präsident führt selbst die Aufsicht und versichert, dass die Winterspiele auf höchstem Niveau ausgerichtet werden.
Was verbirgt sich jedoch hinter der Kulisse der bisher teuersten Olympiade?
Entlang des Flusses Msimta, der zwei Hauptaustragungsorte – das Küsten- und das Berg-Cluster – verbindet, leiden Mensch und Natur seit 5 Jahren unter massiver Bautätigkeit und damit verbundener Landschaftsumgestaltung. Neue Elite-Erholungszentren und Wintersportanlagen samt Infrastruktur sollen aus dem Nichts errichtet werden. Alte Strukturen haben zu weichen oder sich den neuen unterzuordnen. Parallelwelten entstehen.
Die Lebensumstände der dort lebenden Menschen haben sich bereits gravierend verändert: vernichtete Vegetation und Umweltzerstörung durch den Bau von Bergtunnels und Sportanlagen; wilde Mülldeponien in freier Natur und damit wachsende Gefahr von Erdrutschen, Enteignungen, Zwangsumsiedlungen.
Mein Projekt ist das visuelle Statement zu diesen Veränderungen im Bezirk Adler/Sotschi, über den die Olympia-Walze rollt. Im Fokus des Projekts steht die Darstellung von fortwährend verändernden Landschaften und der jungen Generation in ihren heutigen Lebensumfeld, der durch die neusten Entwicklungen in diesen Region von Russland beeinflusst wird." (V.S.)

Über den Fotografen:
Vitus Saloshanka wurde 1974 in Minsk (Belarus) geboren. Zwischen 2004 und 2009 studierte er in Dortmund Fotografie. Seit 2010 arbeitet er als freier Fotograf. Seine Arbeiten wurden u.a. in Zürich, London, dem Museum Folkwang in Essen und auf der Photokina in Köln ausgestellt. 2012 erhielt er ein Dummy Award beim Fotobuch-Festival in Kassel. Für seine Arbeit Geldgräber bekam er ein Stipendium der VG Bild-Kunst.