Kazuo KITAI, Amanda LO (Book Design)

Kagekiha / Agitators


€ 35,00
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"Kazuo KITAI had dropped out of university just six months after entering the Photography course in the Art Department of Nihon University in Tokyo. As he puts it himself: 'I didn`t listen to anything my teachers said'.
He had been living in Kobe, and even as a teenager used to visit the ateliers and exhibitions of the Gutai artists who are so celebrated nowadays. 
This was a chaotic era, with trouble fermenting in student and worker movements. The rebellious young KITAI had an idea to make a photo book inspired by french film of the early 1960s; to create a document combining the street demonstrations together with scenes of everyday life in the streets of the same city.

He put everything into publishing that work, known as 'Teiko' (Resistance). He intended to go on to publish a second book: 'Kagekiha' but Teiko failed to sell, leaving him broke. In disappointment he returned Kobe and photographed the Kobe dockers. His work in 'Teiko' had already drawn the attention of the student protest leaders, who asked him to return to Tokyo and photograph for them the ongoing student and worker riots. And so began a 6-year involvement and documentation of the 1960s from the front line." (publisher's note)

A book from KITAI has been selected for PARR/BADGER, Vol.III

"Diese schmale Publikation im Format einer Langspielplatte zeigt Protest-Fotos aus den 1960er Jahren in Japan.
Die S/W-Fotografien wurden auf mattem Papier gedruckt. Bis auf den Inhalt der Fotografien atmet die Publikation nicht den Stil der 1960er Jahre; vielmehr stellt 'Agitators' eine moderne Form älterer Fotos dar, an deren Gestaltung Kazuo KITAI jedoch entscheidenden Anteil gehabt hat." (© Richard G. SPORLEDER)

"Kazuo KITAI verließ die Universität nur sechs Monate nach Beginn seiner Fotografie-Kurse am Art Department der Nihon Universität in Tokyo. Er selbst sagt von sich: "Ich hörte auf Nichts, was meine Lehrer sagten."

Kazuo KITAI stammt aus Kobe und besuchte bereits als Teenager die Ateliers und Ausstellungen der Gutai-Künstler, die heute so gefeiert werden. Es war eine chaotische Zeit, mit gärendem Unmut unter den Studenten und Arbeitnehmer-Bewegungen.

Der rebellische, junge KITAI hatte die Idee, ein vom französischen Film der 1960er inspiriertes Fotobuch zu machen, mit dem Ziel, die Demonstrationen auf der Straße mit Szenen des täglichen Lebens in den Straßen der gleichen Stadt zu kombinieren. Für diese Veröffentlichung, bekannt geworden als 'Teiko' (dt.: Widerstand), legte er sich mächtig ins Zeug, tat er alles, dass die Arbeit , die als 'Teiko' und plante, ein zweites Buch zu veröffentlichen: 'Kagekiha'.

'Teiko' wurde jedoch ein ökonomischer Flop und brach KITAIs Willen. Verzweifelt kehrte der Fotograf zurück nach Kobe und fotografierte die dortigen Hafenarbeiter.
Seine Arbeit 'Teiko' hatte inzwischen die Aufmerksamkeit der Führer er studentischen Proteste geweckt, so dass sie ihn baten, nach Tokio zurückzukehren und die laufenden Ausschreitungen von Studenten und Arbeitnehmern fotografisch zu dokumentieren.
So begann ein sechs Jahre währendes Engagement und die Dokumentation der 1960er Jahre 'an der Front'. " (freie Übersetzung des Verlagstextes, © Zen Gallery, 2010)