Daido MORIYAMA

Hawaii


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"In Spring, I am going to go to Hawaii to photograph. I'm so excited, and a little anxious - I've never been there before. The idea of Hawaii has been stuck in my mind for many, many years, just as the idea of a place. I try to imagine what it's like, and I have a certain image of it - a nostalgic place, a place where time has stopped. When I get there, I'll probably find out it's nothing like that...." (Daido MORIYAMA, 2004)

“I have this very narrow belief that Japanese people should photograph Japan, New Yorkers should photograph New York, and so on. It’s a principle, though one that I’ve broken myself.” (Daido MORIYAMA)

Taken in between the periods of July 2004 and January 2007, MORIYAMA's photobook 'Hawaii' contains a collection of 291 images, captured in the same iconic black and white, grainy visual style in which MORIYAMA has become famous for.
Bound within the 432 pages of this photobook MORIYAMA presents a photographic narrative of an island’s landscape viewed from both its natural land formations and its inhabitants.

Here the viewer’s known preconceptions of the island paradise of Hawaii are brushed aside, not entirely wiped clean by MORIYAMA’s staunch approach in recording the world as he sees it, the ideals and exotisized imagery of Hawaii as the imagined island as paradise become exploited to establish a stereotyped sense of place.
The viewer is no longer remote, the distance has been removed and we are no longer detached from the immediate westernized culture within our everyday. Present within the images is a steady realization of the familiar.

Having photographed his homeland Tokyo for the majority of his artistic practice, MORIYAMA’s recent shift in venturing abroad to photograph the meccas of his youth, such as New York and Buenos Aires, marks a shift within his artistic development.
Although MORIYAMA’s direct attachment to the island of Hawaii is in most ways nonexistent, the resulting images confirm the opposite. Grainy portraits of a Japanese married couple, buddhist temples, image of a Koinobori (carp streamer used during the Japanese holiday Kodomo no hi), and the almost nondescript images of roads and coastlines, which in turn could be placed in any context all reflect a sense of familiarity.

The inclusion of familiar motifs seen within the cultural signifiers of Americanization is a visual reality in which one is already acquainted with. The photographic narrative of MORIYAMA’s photobook called 'Hawaii' becomes an extension of his existential search for Japan and for home within an unfamiliar landscape, connecting the images presented in 'Hawaii' to his photographic work." (publisher's note, © getsuyosha)

About the photographer, Daido MORIYAMA (b. 1938 in Osaka, JP):
Daido MORIYAMA is widely recognized as one of Japan's most important and influential postwar photographers.
His powerful, edgy black-and-white photographs have been the subject of dozens of books, which have themselves had an enormous impact on the world of photography.

"Im Frühling fahre ich zum Fotografieren nach Hawaii. Ich bin so aufgeregt und ein wenig besorgt - ich war noch nie dort. Die Idee, nach Hawaii zu fahren, trage ich schon lange in mir und ich versuche mir vorzustellen, wie es ist, und ich habe bereits ein bestimmtes Bild davon - eines nostalgischen Ortes, eines Ortes, an dem die Zeit stehen geblieben ist.
Wenn ich dort ankomme, werde ich wahrscheinlich herausfinden, dass es nicht so ist .... " (Daido MORIYAMA)

„Ich bin der festen Überzeugung, dass Japaner Japan fotografieren sollten, New Yorker sollten New York fotografieren und so weiter. Es ist ein Prinzip, obwohl ich es selbst gebrochen habe." (Daido MORIYAMA)

Die Bilder für Daido MORIYAMAs Fotobuch 'Hawaii' wurden zwischen Juli 2004 und Januar 2007 gemacht. 'Hawaii' enthält eine Sammlung von 291 Bildern, die in demselben ikonischen, grobkörnigen visuellen S/W-Stil aufgenommen wurden, der zu MORIYAMAs Markenzeichen geworden ist.
Die 432 Seiten dieses Fotobuchs beinhalten eine fotografische Erzählung der Landschaft einer Insel, die sowohl von ihren natürlichen Landformationen als auch von ihren Bewohnern betrachtet wird.

Hier werden die bekannten Vorurteile des Betrachters über das Inselparadies Hawaii beiseite geschoben, und MORIYAMAs überzeugender Ansatz, die Welt so aufzunehmen, wie er sie sieht; die exotisierenden Bilder Hawaiis als die imaginäre Insel, die genutzt werden, um es als Paradies zu etablieren, werden zu Stereotypen eines Ortsgefühls.
Der Betrachter ist nicht mehr weit entfernt und wir sind nicht mehr von der verwestlichten Kultur unseres Alltags getrennt. In den Bildern ist eine ständige Verwirklichung des Vertrauten vorhanden.

Nachdem MORIYAMA seine Heimat Tokio für den Großteil seines künstlerischen Werkes festgehalten hat, bedeutet die jüngste Fokussierung MORIYAMAs auf das Ausland, Mekkas seiner Jugend wie New York und Buenos Aires, einen Wandel innerhalb seiner künstlerischen Entwicklung.

Obwohl eine direkte Beziehung MORIYAMAs zur Insel Hawaii nicht existiert, bestätigen die Ergebnisse das Gegenteil: körnige Porträts eines japanischen Ehepaares, buddhistische Tempel, ein Bild eines Koinobori (Karpfen-Streamer, der während des japanischen Feiertags Kodomo no hi verwendet wurde) und die fast unscheinbaren Bilder von Straßen und Küsten, die wiederum in einen beliebigen Kontext gestellt werden können, spiegeln ein Gefühl der Vertrautheit wider." (freie übersetzter Verlagstext, für den Originaltext gilt: © getsuyosha, für die Übersetzung: © Richard G. SPORLEDER

Die Einbeziehung bekannter Motive, die in den kulturellen Signifikanten der Amerikanisierung zu sehen sind, ist eine visuelle Realität, mit der man bereits vertraut ist. Die fotografische Erzählung von MMORIYAMAs Fotobuch mit dem Namen "Hawaii" wird zu einer Erweiterung seiner existentiellen Suche nach Japan und nach Heimat in einer fremden Landschaft und verbindet die auf "Hawaii" gezeigten Bilder mit seinen fotografischen Arbeiten. "(Anmerkung des Verlegers, © getsuyosha)

Über den Fotografen Daido MORIYAMA (* 1938 in Osaka, JP):
Daido MORIYAMA gilt als einer der wichtigsten und einflussreichsten Nachkriegsfotografen Japans. Dutzende von Büchern, die selbst einen enormen Einfluss auf die Welt der Fotografie haben, sind geprägt von mächtigen, kantigen S/W-Aufnahmen.