Pierre LIEBHAERT

Macquenoise

Newspaper print, cased in a three paged cover,
21 x 30 x 0,5 cm., 32 pp., color ills., bilingual text: French & English, Ltd. to 612 copies.
Le Caillou Bleu 2013.
ISBN 9782930537245

nicht verfügbar

 

"'Macquenoise' is the bittersweet portrait of a mother and son who live a secluded life with only animals for company, at the mercy of the seasons. From this oedipal relationship wells up a violence suffocated by a state of immobility. Sometimes, a look seems to be a cry for help, a warning that we heed while remaining mute, powerless. Macquenoise might well be the name of a dance of death. The memory of an original sacrifice from the very edge of a horizon that sighs, between light and darkness.

But it is a village on the fringes of Belgium, on the French frontier. We see there the shadow of the mother, planted like a knobby oak-tree, and that of the limping son. Two characters so deeply engrained in the earth they live on that they have taken root there forever.

To capture these images, Pierre LIEBHAERT has steeped himself in this family’s intimacy until he becomes part of it. The photographer has tuned himself to the slow rhythm of the farm and his hosts by deliberate mimicry. He reveals a mundane interior haloed by warmth, indicating a simple, uneventful life that seems set to last for eternity. This series has enabled Pierre LIEBHAERT to lay the foundations of his current work, combining an interest for the fringe with a certain rawness." (publisher's note, © Le Caillou Bleu, 2013)

"Für mich ist 'Macquenoise' das schönste Objekt aus dem leider nur kurzlebiigen Verlagsprojekt Le Caillou Bleu aus Belgien. Danke an Fabrice und Pierre, dass Ihr uns diese Publikation geschenkt habt!" (© Richard G. SPORLEDER)

"'Macquenoise' ist das bittersüße Porträt einer Mutter und eines Sohnes, die ein abgeschiedenes Leben führen, in dem nur Tiere zur Gesellschaft der Jahreszeiten ausgesetzt sind. Aus dieser ödipalen Beziehung erwächst eine durch einen Zustand der Unbeweglichkeit erstickte Gewalt. Manchmal ein Blick Es scheint ein Hilferuf zu sein, eine Warnung, die wir beherzigen, während wir stumm, machtlos bleiben.
'Macquenoise' könnte der Name eines Totentanzes sein. Die Erinnerung an ein ursprüngliches Opfer von der äußersten Grenze eines Horizonts, der zwischen Licht und Licht seufzt Dunkelheit.

Aber es ist ein Dorf am Rande von Belgien, an der französischen Grenze. Wir sehen dort den Schatten der Mutter, gepflanzt wie eine knorrige Eiche, und die des hinkenden Sohnes. Zwei Charaktere, die so tief in der Erde verankert sind, dass sie für immer dort wurzeln.

Um diese Bilder festzuhalten, hat sich Pierre LIEBHAERT in die Intimität dieser Familie vertieft, bis er Teil davon wird. Der Fotograf hat sich durch bewusste Mimik auf den langsamen Rhythmus der Farm und seiner Gastgeber eingestellt.
Er enthüllt ein profanes Innere, das von Wärme umgeben ist, was auf ein einfaches, ereignisloses Leben hinweist, das für die Ewigkeit bestimmt scheint. Diese Serie hat es Pierre LIEBHAERT ermöglicht, den Grundstein für sein aktuelles Werk zu legen, indem er das Interesse für den Rand mit einer gewissen Rohheit verbindet." (freie Übersetzung des Verlagstextes, © Le Caillou Bleu, 2013)