Sze Tsung LEONG

History Images


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"Since 2002, Sze Tsung LEONG has been photographing the dramatic changes that are transforming the cities of China, revealing a process that begins with the destruction of traditional neighborhoods and ends in the mass construction of new urban environments.

He travels with a large-format view camera, visiting cities including Beijing, Shanghai, Chongqing, Nanjing, Pingyao and Xiamen, and the resulting highly detailed images portray the immense scale of the upheaval and of the contradictions created by its uncertain and fluctuating environment.
Traditional buildings in the process of being demolished are juxtaposed against the glass walls that are about to replace them; seemingly abandoned buildings on the verge of destruction, or in the midst of construction, reveal clues of habitation; historic areas survive as a result of neglect and isolation rather than intent; and obscured in the midst of expansive, culturally ambivalent spaces, small Chinese script on indistinct signs serves as the only hint that these environments are in China.

Collectively, the photographs in 'History Images' capture the erasure and subsequent absence of history, and the moment of anticipation for the new future to unfold; it is an urban reality caught in the tenuous period after the end of one history and at the beginning of another." (publisher's note, © Steidl, 2006)

"Seit 2002 fotografiert Sze Tsung LEONG die dramatischen Veränderungen, die die Städte Chinas verändern, und enthüllt einen Prozess, der mit der Zerstörung traditioneller Stadtteile beginnt und mit dem Massenaufbau neuer städtischer Umgebungen endet.

Er reist mit einer großformatigen Kamera und besucht Städte wie Peking, Shanghai, Chongqing, Nanjing, Pingyao und Xiamen. Die daraus resultierenden hochdetaillierten Bilder zeigen das immense Ausmaß der Umwälzungen und der Widersprüche, die durch die unsichere und schwankende Umgebung entstehen.
Traditionelle Gebäude, die gerade abgerissen werden, werden den Glaswänden gegenübergestellt, die sie ersetzen sollen. scheinbar verlassene Gebäude, die am Rande der Zerstörung oder mitten im Bau stehen, enthüllen Hinweise auf die Besiedlung; historische Gebiete überleben eher durch Vernachlässigung und Isolation als durch Absicht; und inmitten von weitläufigen, kulturell ambivalenten Räumen verdeckt, dient die kleine chinesische Schrift auf undeutlichen Zeichen als einziger Hinweis darauf, dass sich diese Umgebungen in China befinden.

Zusammengenommen erfassen die Fotografien in 'History Images' die Auslöschung und das anschließende Fehlen von Geschichte sowie den Moment der Vorfreude auf die Entfaltung der neuen Zukunft. es ist eine urbane Realität, die in der schwierigen Zeit nach dem Ende einer Geschichte und am Anfang einer anderen gefangen ist." (freie Übersetzung des Verlagstextes, © Steidl, 2006)

Buchbesprechungen:

"Die unglaublichen und beeindruckenden Veränderungen Chinas scheinen der derzeit größte Anziehungspunkt der Fotografen zu sein.

Nach Michael WOLF, Edvard BURTYNSKY und Nadav KANDER erschien 2006 'History Images' des in New York lebenden Sze Tsung LEONG, wie bei Peter BIALOBRZESKI - aufgenommen mit der Großformat-Kamera.
Das Resultat ist eine Dokumentation der sich mit einer solchen Geschwindigkeit verändernden chinesischen Städte, deren Geschichte quasi über Nacht ausgelöscht und durch eine neue ersetzt wird. Wolkenkratzer und urbane, eher in Amerika vermutete Wohnformen ersetzen die traditionellen Siedlungen, die den Charakter chinesischer Städte ausmachten. Baukräne stehen bereit neben bereits abgerissenen Stadtteilen, urbane Wüsten warten auf eine neue Geschichte. Ein grandioses Projekt, Fotografien von beeindruckender Dichte, dieses Buch ist ein absolutes Musthave."
"Viele Fotografen widmen sich derzeit stilistisch ähnlich dem topographischen Wandel Asiens, und alle schwanken sie zwischen Faszination angesichts der Monumentalität neuer Zweckbauten und dem gleichzeitigen Verlust der nunmehr historischen Architektur und Städte, wobei die städtische Landschaft auch immer die extremen gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen symbolisiert.
Auch Sze Tsung LEONG reiht sich hier ein und dokumentiert die immer währende Übergangsphase, in der Altes dem Neuen weichen muss. Die Perspektive ist scheinbar distanziert und die Bilder perfekt komponiert, zudem gewährt Sze Tsung LEONG seinen Bildern auch eine melancholische Poesie, wenn sich aus dem Grau einige zarte Farben hervorheben und sich der Smog wie ein Nebel um die Vergangenheit, aber auch die Gegenwart hüllt, und der Betrachter weiß, dass es sich jetzt schon um 'History Images' handelt."