Michael SCHMIDT, Dietmat r Elger (Interview mit Michael Schmidt)

Irgendwo


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MY LAST; ORIGINALLY SEALED COPY!

"Recently released was 'Irgendwo' – translated as 'Somewhere' or 'Anywhere' – photographs of small German provincial towns. Carefully sequenced and grouped, the portraits, landscapes, architectural details of the book present, as Schmidt states, a portrait of our subjective loss of 'home as a place with identity'." (© Shane Lavalette)

"Given the dominance of the the BECHER students (GURSKY, RUFF, STRUTH, et al) in the art markets in recent years, it would be easy for collectors to come to the conclusion that everything interesting in German photo-graphy was and is emanating from Dusseldorf.
The reality is far more complex than a monolithic movement would allow. This book is an example of some of the excellent work coming from a group of photo-graphers who have been working in and around Berlin/Essen for decades, with loose ties to Lewis BALTZ and Paul GRAHAM.

In contrast to a search for single individual image, Michaelc SCHMIDT's works in serial format, gathering together sequences of images that together provide a more nuanced view of a subject (just like the Robert ADAMS book reviewed before).
It is not so much that these groups tell a deeper or more linear narrative or story, it is that the relationships between a group of fragments or moments can broaden our understanding of the overall realities and rhythms buried underneath the surface.

In this particular book (and SCHMIDT has made several), the photographer has spent time in small provincial towns, capturing a mix of intimate landscapes, views of both traditional and modern suburban buildings, portraits of the inhabitants (primarily young people), and miscellaneous fragments (windows, walls, shopping carts, and loading docks).
The pictures in 'Irgendwo' together portray a dismal monotony of vague places lacking identifiable details. In the interview, Michael SCHMIDT alludes to the 'loss of home as a place with identity', and there is certainly a cheerless melancholy that pervades the whole series of pictures.

And yet, this chronicle of German non-places is somehow surprisingly powerful and evocative. The spectrum of greys in this book, 'Irgenwo', have a rich, tactile quality, with a less than perfect sharpness that makes them softer; these 'colors' help create the overall mood of the book.
It is however the sequencing that seems most important in the end. It is the juxtaposition of a blank concrete wall, next to a teenage woman's face, next to a less than beautiful modern house, next to an image of a supermarket parking lot, next to an ornate architectural detail, next to a closed window that bring together all the pieces of this life into a subtle and complex whole." (source: https://dlkcollection.blogspot.de/2009/05/book-michael-schmidt-irgendwo.html)

MEIN LETZTES, ORIGINAL VERPACKTES EXEMPLAR!

"Irgendwie ist ein Irgendwo immer wie ein Nirgendwo.
Michael SCHMIDT gehört zu den wichtigsten deutschen Fotografen, jedenfalls sieht man das im Ausland so beziehungsweise im Museum of Modern Art, New York, wo SCHMIDT als erster noch lebender deutscher Fotograf eine Einzelausstellung ausgerichtet bekam.

Die Bildserie 'Irgendwo' ist Ergebnis einer Reihe von Reisen, die Michael SCHMIDT gemeinsam mit seiner Frau im Wohnwagen unternommen hat, um der deutschen Provinz ein gültiges Antlitz abzutrotzen.
In einer eindrucksvollen Serie vereint er neben romantischen Ecken, die provinztypischen Unorte wie Parkplätze, Supermärkte, Neubausiedlungen.

Der Fotobuch 'Irgendwo' darf sich rühmen, eines der ganz konsequenten Künstlerbücher des Fotografen Michael SCHMIDT zu sein (...)." (Verlagstext, © Snoeck Verlag, 2006)

"Kürzlich erschien 'Irgendwo' mit Fotografien von kleinen deutschen Provinzstädten. Sorgfältig im Buch sequenziert und gruppiert, präsentieren die Porträts, Landschaften und architektonischen Details, wie Schmidt feststellt, ein Porträt von uns subjektiver Verlust von 'Zuhause als Ort mit Identität'." (frei übersetzt, © Shane Lavalette)

"Angesichts der Dominanz der BECHER-Studenten (GURSKY, RUFF, STRUTH u.a.) auf den Kunstmärkten in den letzten Jahren wäre es für Sammler leicht, zu dem Schluss zu kommen, dass alles Interessante in der deutschen Fotografie aus Düsseldorf kommt und bereits gezeigt wurde.
Die Realität ist weitaus komplexer, als es eine monolithische Bewegung erlauben würde.
Dieses Buch, 'Irgendwo', ist ein Beispiel für einige der herausragenden Arbeiten einer Gruppe von Fotografen, die seit Jahrzehnten in und um Berlin / Essen tätig sind und enge Verbindungen zu Lewis BALTZ und Paul GRAHAM unterhält.

Im Gegensatz zur Suche nach einem einzelnen Bild werden bei Michael SCHMIDT Bildsequenzen im seriellen Format zusammengefasst, die eine differenziertere Betrachtung eines Themas ermöglichen (genau wie das zuvor besprochene Buch von Robert ADAMS).
Es ist nicht so sehr so, dass diese Gruppen eine tiefere oder linearere Erzählung oder Geschichte erzählen, sondern vielmehr, dass die Beziehungen zwischen einer Gruppe von Fragmenten oder Momenten unser Verständnis der unter der Oberfläche verborgenen Realitäten und Rhythmen erweitern können.

In diesem speziellen Fotoband - neben anderen, von Michael SCHMIDT gemachten Bänden - hat der Fotograf Zeit in kleinen Provinzstädten verbracht und dabei eine Mischung aus intimen Landschaften, Ansichten sowohl traditioneller als auch moderner Vorortgebäude, Porträts der Einwohner (vor allem junger Menschen) sowie verschiedene Fragmente (Fenster, Wände, Einkaufswagen und Laderampen) fotografisch dokumentiert.
Die Bilder in 'Irgendwo' zeigen zusammen eine düstere Monotonie von vagen Stellen ohne erkennbare Details. Michael SCHMIDT spielt im Interview auf den 'Verlust des Zuhauses als Ort mit Identität' an, und es herrscht sicherlich eine freudlose Melancholie, die die ganze Bilderserie durchzieht.

Und doch ist diese Chronik der deutschen Nicht-Orte irgendwie überraschend kraftvoll und eindrucksvoll. Das Spektrum der Grautöne in diesem Buch, 'Irgendwo', weist eine reiche, fühlbare Qualität mit einer weniger als perfekten Schärfe auf, die sie weicher macht. Diese 'Farben' tragen zur allgemeinen Stimmung des Buches bei.
Es ist jedoch die Reihenfolge, die am Ende am wichtigsten erscheint. Es ist die Gegenüberstellung einer leeren Betonwand, neben dem Gesicht einer jungen Frau, neben einem weniger als schönen modernen Haus, neben einem Bild eines Supermarktparkplatzes, neben einem kunstvollen architektonischen Detail, neben einem geschlossenen Fenster, das zum Vorschein bringt wie sich alle Teile dieses Lebens zu einem subtilen und komplexen Ganzen ergänzen." (frei übersetzter Text, Quelle: https://dlkcollection.blogspot.de/2009/05/book-michael-schmidt-irgendwo.html)