Daniel BLAUFUKS

Terezin


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"Theresienstadt or Terezín in the Czech Republic is a fortified town sixty kilometres to the north of Prague. At the Wannsee Conference in January 1942, the Germans chose Theresienstadt as a 'Model Ghetto' for Jews over 65 years old, Jewish veterans from the First World War, and known personalities.

The Nazis declared the camp a 'ghetto under Jewish authority', appointing a council of elders with a chairman, but under the authority of the SS. In reality the camp was just another staging post on the way to Auschwitz or Birkenau. Due to the presence of numerous interned professors, artists and writers, there were school and cultural activities, such as lectures and concerts.
During the life of the ghetto, over two thousand four hundred lectures took place on such varied topics as the Jews of Babylon, the theory of relativity, Alexander the Great and German humour. There was a functioning library with 49,000 books that had been brought from various collections and homes in Germany and different groups performed theatre. There was even a police force, a fire brigade and several other civic services. One prisoner wrote, 'Life could seem almost normal here'.

Photobook 'Terezín' is Daniel BLAUFUKS’ personal travel and research book on the history of the Nazi concentration camp of Theresienstadt." (publisher's note, © Steidl, 2010)

"Der Fotoband 'Terezin' ist eine beeindruckende, investigative Arbeit in Buchform.
Daniel BLAUFUKS schafft aus dem gefundenen Geschichtsdokumenten, heutigen Aufnahmen und feinem Editing eine neue Einheit.
Auch deswegen wurde das Buch zum 'Besten Fotobuch 2010/2011' vorgeschlagen." (© Richard G. Sporleder)

"Theresienstadt oder Terezín, die befestigte Stadt nördlich Prag, errang 1942 traurige Berühmtheit, als sie von den Nazis als 'jüdische Mustersiedlung'
ausgesucht wurde. Juden über 65, vor allem die Veteranen des ersten Weltkrieges, aber auch bekannte jüdische Persönlichkeiten sollten hier leben. Die Faschisten verklärten das Ghetto zu einer 'Alterssiedlung', die unter jüdischer Selbstverwaltung, aber immer noch unter Befehlsgewalt der SS stand. Tatsächlich war das Lager aber nichts weiter als ein Zwischenhalt auf dem Weg in die Konzentrationslager Auschwitz und Birkenau.

Die vielen in Theresienstadt internierten Professoren, Künstler und Schriftsteller begründeten ein reges kulturelles Leben in dem Ghetto; es eine Schule für die Kinder und kulturelle Veranstaltungen für die Erwachsenen organisiert. In den Jahren bis zum Kriegsende fanden mehr als 2400 verschiedene Lesungen statt, nicht nur zur jüdischen Geschichte und Kultur, sondern zu vielfältigen Themen wie der Relativitätstheorie, Alexander dem Großen oder dem typisch deutschen Humor. Die Bibliothek umfasste mehr als 49.000 Einträge und regelmäßig fanden Theateraufführungen statt. Dass es eine Feuerwehr und sogar interne Polizeikräfte gab, verleitete einen der Internierten zu dem Satz: 'Man könnte annehmen, das Leben hier wäre völlig normal.'

Daniel BLAUFUKS dokumentiert die Geschichte des Lagers ganz subjektiv: Aus ver-schiedensten kleinen Versatzstücken schafft er das beklemmende und beäng-stigende Porträt des Lebens unter faschistischer Unterdrückung." (Verlagstext, © Steidl, 2010)