Anders PETERSEN, Patric LEO (Book Design)

Du mich auch - ONLY TWO SEALED COPIES LEFT!


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"I look at these pictures. Old photographs, taken in the late sixties in Hamburg and Stockholm. They bring back memories of kinship, fearfulness, undisguised curiosity and our solidarity. Photography was rarely the main issue. What counted then was meeting people and exploring different realities. The same things still count.
Now I see the pictures from a changed perspective. But they link together what was then with what is now. My questions of then are my questions of now.
I recognize them, though the answers no longer carry the same weight.
So I continue to ask my questions.

Be wary of: Nicely formulated principles and truths. Useless feelings of guilt and sins of the past or while we're at it, a photography resembling pretty adjectives.On the other hand, I like private diaries and family albums." - "I experience for the first time how a group can make an individual strong. I am surrounded by bar girls, petty thieves, dockers, Bob Dylan copies, criminals on the run, Vanja's old lovers, street sellers from Fischmarkt, housewives with bruised eyes, strippers in leopard-skins, legless war heroes, French pimps and the friends of Christer STRÖMHOLM. They all live and work in St. Pauli, and after a while I feel like one of the family." (Anders PETERSEN)

"Ich betrachte diese Fotos, alte Bilder, aufgenommen in den späten Sechzigern in Hamburg und Stockholm. Sie bringen Erinnerungen an Verwandtschaft, Ängstlichkeit, unverstellte Neugier und unsere Solidarität zurück. Fotografie war selten das Hauptthema. Was damals zählte, war, Menschen zu treffen und zu erforschen Unterschiedliche Realitäten; heute zählen immer noch die gleichen Dinge. Jetzt sehe ich die Bilder aus einer veränderten Perspektive, aber sie verbinden das, was damals war, mit dem, was jetzt ist, meine Fragen sind dann meine Fragen an jetzt.
Ich erkenne sie, obwohl die Antworten nicht mehr das gleiche Gewicht haben.
Also stelle ich weiterhin meine Fragen.
Sei vorsichtig: Schön formulierte Prinzipien und Wahrheiten. Unbrauchbare Schuldgefühle und Sünden der Vergangenheit oder wenn wir gerade dabei sind, eine Fotografie, die hübschen Adjektiven ähnelt. Andererseits mag ich private Tagebücher und Familienalben. (...)
Ich erlebe zum ersten Mal, wie eine Gruppe ein Individuum stärken kann. Ich bin umgeben von Barmädchen, kleinen Dieben, Hafenarbeitern, Bob Dylan Kopien, Kriminellen auf der Flucht, Vanjas alten Liebhabern, Straßenverkäufern vom Fischmarkt, Hausfrauen mit verletzten Augen, Strippern in Leopardenfellen, beinlosen Kriegshelden, französischen Zuhältern und Freunden von Christer STRÖMHOLM. Sie alle leben und arbeiten in St. Pauli, und nach einer Weile fühle ich mich wie einer aus der Familie." (Anders PETERSEN)