Donald Weber (photographs, text), Larry Frolick (text), Kevin Robbie (text), Teun VAN DER HEIJDEN (Book Design), Separations: Sebastiaan HANEKROOT

War Sand - One of PhotoEye Best Books 2017! - MY LAST SIGNED COPY!


€ 69,00
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"June 6, 1944: D-Day. The epic of war, told by a grain of sand...
My grandfather liked to tell stories about life and death, and the sea.
 When I was twelve, he told me the best sea-story I ever heard, a fantastic tale about WWII. It was the first time I heard the word 'commando'; 'War Sand' explores this story, from micron to myth. (...)

The story my grandfather told me, goes like this:
During New Year’s 1943, nine British commandos were ordered to cross the English Channel and surface on the beaches of Normandy, France. The mission was to covertly collect sand and soil samples along a vast stretch of coast. They had two days and nights to cross the Channel, collect the samples, and return without being caught.
France, and the seacoast in particular, was thick with German forces. The Atlantic Wall, Hitler’s dream fortress, was a wall of pure concrete, guarded by massed artillery and elite soldiers. To be caught meant certain execution as spies.
If the commandos made it back to Britain, the samples would undergo scrutiny by scientists, geologists and physicists. Supreme Allied Commander EISENHOWER and Field Marshal MONTGOMERY were counting on these minuscule grains of sand to withstand the weight of an invasion force, the largest the world had ever seen.
Thousands of ships, soldiers and armaments would land on Normandy’s beaches for the liberation of Western Europe. But first, the commandos had to complete the mission.

At the end of his story, my grandfather opened a small wooden box, and unwrapped a small glass tube from a white linen cloth. It contained a pinchful of grey sand. 'This is what we brought back'." (Donald WEBER)

"In this visionary collection of images, texts, and scientific data, photographer Donald WEBER and his colleagues investigate the beaches of D-Day using the latest techniques of forensic analysis.
What they find is something far larger than its microscopic constituents: War isn’t just a defining feature of our collective experience, but a quantum event, as well.
The war-relics presented here offer an immersive narrative on the theme of social memory. The assembled D-Day artifacts include WWII spy-craft and old Hollywood movies, dioramas and drone-mounted cameras, private post-war memoirs and wistful seaside photographs. They reveal our civilization's longing for a final victory over death.
 
'War Sand' seeks a great truth: What is history? And what does it mean to us, its creators and survivors?" (publisher's note)

Book Reviews:

"The strong aesthetic urge of the images along with the narrative suggestion of the text takes the viewer from emotion to thought and back again." (Sara MATTHEWS, Art Critic)

"Through the use of microscopic photography and with a kind of forensic inquisitiveness and existential wondering, Weber brings us close to these fragments, offering us, too, the longer view: the eerie hush of the beachhead and the expressionless features of the sea and sky, edged in grasses. The book invites a contemplation of the endless quiet that lies beyond the flare of bold historical events, offering a cautionary tale of the hubris of humankind." (Sarah MILROY, Art Critic)

About the photographer, Donald WEBER:
Donald WEBER is a photographer whose work examines the transformations of history through narrative. He is a Guggenheim Fellow and serves on the faculty of the Royal Academy of Art in The Hague. 'War Sand' is his fourth publication.

"Der 6. Juni 1944: D-Day. Das Epos des Krieges, erzählt von einem Sandkorn ...
Mein Großvater erzählte gern Geschichten über Leben und Tod und das Meer.
Als ich zwölf Jahre alt war, erzählte er mir die beste Seefahrtsgeschichte, die ich je gehört habe - eine fantastische Geschichte über den Zweiten Weltkrieg. Es war das erste Mal, dass ich das Wort 'commando' hörte.
Der Fotoband 'War Sand' erforscht diese Geschichte, vom Mikron bis zum Mythos. (...)

Die Geschichte, die mein Großvater mir erzählt hat, geht so:
Während Neujahrs1943 wurde neun britische Kommandos befohlen, den Ärmelkanal zu überqueren und an den Stränden der Normandie in Frankreich zu alnden. Die Mission war, heimlich Sand- und Bodenproben entlang eines riesigen Küstenstreifens zu sammeln. Sie hatten zwei Tage und Nächte, um den Channel zu überqueren, die Proben zu sammeln und zurückzukehren, ohne gefangen zu werden.

Frankreich und vor allem die Küste waren voll von deutschen Streitkräften. Der Atlantikwall, Hitlers Traumfestung, war eine Mauer aus reinem Beton, bewacht von massiver Artillerie und Elitesoldaten. Dort Gefangen zu sein hätte gewiss die Hinrichtung als Spione bedeutet.
Nach der Rückkehr der Kommandos nach Großbritannien sollten die Proben von Wissenschaftlern, Geologen und Physikern untersucht werden. Der Oberbefehlshaber der Alliierten, EISENHOWER, und Feldmarschall MONTGOMERY zählten auf diese winzigen Sandkörner, um zu erfahren, ob der Strand dem Gewicht einer Invasionsstreitmacht standhalten würde, der größten, Invasion die die Welt jemals gesehen hatte: Tausende von Schiffen, Soldaten und Waffen würden an den Stränden der Normandie zur Befreiung Westeuropas landen. Aber zuerst mussten die Kommandos die Mission erfüllen...

Am Ende seiner Geschichte öffnete mein Großvater eine kleine Holzkiste und packte eine kleine Glasröhre aus einem weißen Leinentuch aus. Es enthielt eine Prise grauen Sand. 'Das haben wir zurückgebracht.'" (Donald WEBER)

"Diese Sammlung von Bildern, Texten und wissenschaftlichen Daten macht deutlich, wie der Kanadische Fotograf Donald WEBER und seine Kollegen mit der neuesten Technik der forensischen Analyse die Strände des damaligen D-Day heute untersucht haben.
Was sie fanden, war etwas viel Größeres als dessen mikroskopische Bestandteile: Krieg ist nicht nur ein definierendes Merkmal unserer kollektiven Erfahrung, sondern auch ein Quantenereignis.
Die hier vorgestellten Kriegsrelikte bieten eine komplexe Erzählung zum Thema des 'sozialen Gedächtnisses'. Die zusammengesammelten D-Day-Artefakte umfassen Spionagefahrzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg, alte Hollywood-Filme, Dioramen und auf Drohnen montierte Kameras - private Erinnerungen aus der Nachkriegszeit und wehmütige Meeresbilder. Sie zeigen die Sehnsucht unserer Zivilisation nach einem endgültigen Sieg über den Tod.

'War Sand' sucht eine große Wahrheit: Was ist Geschichte? Und was bedeutet es für uns, seine Schöpfer und Überlebende zu sein?" (freie Übersetzung des Verlagstextes)

Bücherbewertungen:

"Der starke ästhetische Sog der Bilder zusammen mit der narrativen Suggestion des Textes führt den Betrachter von der Emotion zum Gedanken und wieder zurück." (Sara MATTHEWS, Kunstkritikerin)

"Durch den Einsatz der mikroskopischen Fotografie und mit einer Art forensischer Neugier und existenzieller Fragen bringt WEBER uns diesen Fragmenten nahe und bietet uns auch eine längere Sicht: die unheimliche Stille des Brückenkopfes und die ausdruckslosen Merkmale von Meer und Himmel. Das Buch lädt zu einer Betrachtung der endlosen Stille ein, die jenseits des Aufflackerns kühner historischer Ereignisse liegt und eine warnende Geschichte über die Hybris der Menschheit bietet." (Sarah MILROY, Kunstkritikerin)

Über den Fotografen Donald WEBER:
Donald WEBER ist ein Fotograf, dessen Arbeiten die Transformationen der Geschichte durch Erzählung untersuchen. Er ist Guggenheim-Stipendiat und arbeitet an der Fakultät der Königlichen Kunstakademie in Den Haag. 'War Sand' ist bereits seine vierte Fotobuch-Veröffentlichung.