Magnus Westerborn, Howard Bossen (text)

TRMS - The Radiation Mask Series - ONLY TWO SIGNED COPIES IN STOCK!


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"A sheet of plastic is softened in warm water.
The patient is on bed as the nurse applies the warm plastic over head, face and down over shoulders.
With fingers the nurse gently models the sheet into a personal mask, the opening is made for personal comfort.
Marks are made to help make settings as exact as possible.
In treatment the mask secures the patient in the same position evertime.
Securing the patient's position makes radiation treatment more accurate, helping to avoid harm surrounding healthy tissue.
Most patients go for treatment every day over a period of time. (...)

The masks lay on the shelves. Side by side, facing outwards. As if there was a body behind them. With arms, torso and legs stretching through the wall.
I saw them at the hospital radiotherapy ward and had the feeling of finding myself in a catacomb or mausoleum.
The masks were personal, but at the same time anonymous. I could gather neither gender, age nor body shape. Their facial expressions fascinated me.
I thought of death masks, a cast made of a person's face made after death, which becomes a memory of that person.
But these masks are life masks of people who have chosen life, chosen treatment, without knowing if it will be enough.
Many years ago, I worled at the hospital's intensive care department and witnessed how every trauma touched a lot of people. People were affected as though by a wave rippling from the affected person: husband, wife, children, family, relatives, friends, co-workers and further on into wider society.
I felt I saw the ongoing trauma in the expressions of the masks." (Magnus WESTERBORN)

"Ein Blatt Plastik wird in warmem Wasser weich gemacht,.
Der Patient befindet auf dem Bett, als die Schwester das warme Plastik über den Kopf und das Gesicht hinunter zu den Schultern legt.
Sanft modelliert die Krankenschwester mit den Fingern das Blatt zu einer persönlichen Maske, die Öffnung dient der persönlichen Bequemlichkeit.
Markierungen werden angebracht, um die Einstellungen so genau wie möglich zu machen.
Während der Behandlung hält die Maske den Patienten ständig in der gleichen Position.
Die Position des Patienten zu sichern macht Strahlungsbehandlung genauer und hilft, Schaden für das gesunde Gewebe zu vermeiden.
Die meisten Patienten gehen über einen Zeitraum jeden Tag zur Behandlung.
(...)

Die Masken lagen auf den Regalen. Seite an Seite, nach außen gerichtet. Als ob ein Körper in ihnen steckte, mit Armen, Torso und Beinen, die sich durch die Wand strecken.
Ich sah sie in der Strahlentherapie-Station im Krankenhaus und hatte das Gefühl, mich in einer Katakombe oder ein Mausoleum zu finden.
Die Masken waren persönlich, aber gleichzeitig anonym. Ich konnte weder Geschlecht, Alter noch Körperform entziffern. Ihre Gesichtsausdrücke faszinierten mich.
Ich dachte an Totenmasken, eine Abdruck des Gesichtes einer Person nach deren Tod, die zur Erinnerung an diese Person wird.
Aber diese Masken sind Lebensmasken von Menschen, die das Leben gewählt haben, eine Behandlung gewählt haben, ohne zu wissen, ob diese ausreichend sein wird.
Vor vielen Jahren arbeitete ich auf Intensivstation eines Krankenhauses und erlebte, wie jedes Trauma eine Vielzahl von Menschen berührte. Die Leute waren wie von einer Welle getroffen, die von der betroffenen Person plätscherte: Ehemann, Ehefrau, Kinder, Familie, Verwandte, Freunde, Mitarbeiter und weiter in die Gesellschaft hinein.
Ich fühlte als sähe ich das anhaltende Trauma in den Ausdrücken der Masken." (freie Übersetzung des Textes von Magnus WESTERBORN)